Kategorie: Petras Fachthemen

  • Was Networkmarketing NICHT ist – 5 Fakten

    Was Networkmarketing NICHT ist – 5 Fakten

    Was Networkmarketing NICHT ist, trage ich in 5 Fakten und dem folgenden Artikel zusammen. Aber, was Networkmarketing ist – und ob diese Vertriebsart seriös ist, habe ich in diesem anderen Blogartikel ausführlich beschrieben.

    Diese 5 Fakten zeigen, was Networkmarketing nicht ist.

    Fakt Nr. 1: Networkmarketing ist KEIN „Schneeballsystem“ – auch wenn das oft behauptet wird

    Das Gegenteil von „nur die Ersten verdienen“ ist der Fall. Im echten, seriösen Networkmarketing ist es so, dass wenn dein Teampartner, der nach dir gestartet ist, fleissiger und verkaufsstärker ist als du, dich im Verdienst überfliegen und auch mehr verdienen wird als du. Denn, die grösste Provision vom Produktverkauf, erhält immer die Person (Teampartner, Betreuer oder Sponsor genannt), der direkt die Haupt-Arbeit macht. Das bedeutet, Menschen direkt informiert und viele Produkte direkt verkauft, respektive es mehr Menschen ermöglicht, die Produkte zu kaufen und/oder die Geschäftsmöglichkeit zu nutzen. Die Fleissigen und Menschen mit echten Leader-Qualitäten schaffen es aus meiner Sicht im Networkmarketing bis an die Spitze.

    Nicht die „Ersten“ verdienen am meisten, sondern die Fleissigen, die dranbleiben, lernbereit sind und echte Leaderqualitäten entwickeln

    Dieser Irrglauben, nur die „Ersten“ verdienen im Networkmarketing, kommt aus den betrügerischen, illegalen Geldschenkungskreisen, die es tatsächlich gegeben hat und wo möglich immer noch gibt. Schliesslich gibt es auch unseriöse „normale“ Geschäfte, die im gängigen Vertriebssystem als Gipser, Eisenleger oder Barbar-Betrieb ihr Geld verdienen. Da will ich auch nicht jeden Betrieb über denselben Kamm schären. Auch bei uns in der Schweiz gab es das und illegale Geschäfte gibt es noch immer, überall und wahrscheinlich in jedem Berufsfeld. Ich erinnere mich, zu meiner Lehrzeit, Anfangs der Neunzigerjahre, war ein grosser Geldschenkungskreis aktiv. Bei diesen illegalen Systemen ist es so, dass die, die später kommen, die Verlierer sind. Gut werden solche Machenschaften geahndet und vor Gericht gestellt.

    Wie du erkennst, ob eine Firma seriös ist, im Bereich Networkmarketing, habe ich in diesen anderen Blog-Artikel erklärt.

    Fakt Nr. 2: Networkmarketing ist KEINE schnelle „Gelddruckmaschine“

    Wer schnell reich werden will, ist bei der Vertriebsart Networkmarketing falsch am Platz. Vor allem, wenn  diese Möglichkeit als „Gelddruckmaschine“ verstanden wird, stimmt die Motivation dahinter nicht wirklich. Einen gewissen Erfolg, wirst du wahrscheinlich dennoch erreichen können, wenn du fleissig bist und die Dinge tust die nötig sind: mit Menschen sprechen.

    Networkmarketing ist ein Mensch-zu-Mensch-Geschäft. Ich behaupte, es wird erst dann richtig erfolgreich, wenn du deinen Kunden und Teampartnern längerfristig zur Seite stehst. Es gilt diese gut zu betreuen und sie über die wertvollen Produkte, deren Anwendung und über die Geschäftsmögichkeit gut aufzuklären. So erhältst du Kunden, die dir und dem Produkt vertrauen und es immer wieder kaufen und weiterempfehlen, weil sie zufrieden sind.

    Wenn jemand im MLM meint, besser nicht auf Kunden machen, sondern direkt auf Teamaufbau, wird höchstwahrscheinlich auch scheitern. Weil es hier wie im normalen Geschäft ist. Du wirst dann als Vorbild / Chef / Teamleiter anerkannt, wenn du die nötigen Fähigkeiten und Qualitäten mitbringst. Das bedeutet, im idealen Fall, du kennst genau die Arbeiten und Schritte, die zu tun sind, weil du sie du selbst gegangen bist. Daneben braucht es gewisse Führungsqualitäten und man muss Menschen mögen und annehmen können, wie sie sind. Denn im Gegensatz zum normalen Chef-Arbeiterverhältnis, hast du kein Druckmittel, um die Teampartner zum Arbeiten zu bewegen. Schliesslich erhalten diese nur Geld, wenn sie ins Tun gekommen sind und Produkte verkauft haben. Dann erhalten sie eine Verkaufsprovision und diese erhalten sie nicht von dir, sondern von der Firma, die diese Produkte kreiert, herstellt und zur Verkaufs-Verfügung bereitstellt.

    Du wirst erfolgreich, wenn du deinen Teampartnern hilfst, ihre Ziele und Wünsche zu erreichen und nie aufhörst, selbst begeistert über die Produkte und Vertriebsart zu sein und darüber zu sprechen. So gewinnt man neue Kunden. Manche Kunden entdecken diese Chance, sich ein Geschäft damit auzubauen, auch für sich, weil sie von Herzen begeistert über die Produkte, respektive deren Nutzen, erzählen. Damit tun sie genau das, was jeder echte Networker tun sollte, von Herzen anderen Gutes tun, respektive Möglichkeiten präsentieren.

    Ja, es gibt auch im MLM/Networkmarketing die Verkäufer, die keiner mag. Es sind die, die als Strategie haben: anhauen, umhauen, abhauen. Leider gibt es diese Verkäufer nicht nur draussen in den „normalen Betrieben“. Es gibt sie auch bei der Vertriebsart Networkmarketing.

    Fakt Nr. 3: Im Networkmarketing verdienst du KEIN „leichtes“ Geld

    Fakt ist, schwierig ist es nicht, Geld zu verdienen mit Produkten, die über das Empfehlungsmarketing/MLM vertrieben werden. Denn die Produkte, die über Networkmarketing vertrieben werden, sind qualitativ meist hervorragend aber Erklährungs- und Beratungsintensiv. Das Wissen über die Produkte und die Handhabung der Bestellabläufe etc., kann sich jeder mit normalem IQ aneignen. Das geht leicht. Hier sein eigenes Geschäft zu starten, ist ohne grosse Hindernisse möglich. Denn die ganze Produktentwicklung und die grossen, anfallendend Buchhaltungs- und Produktversandarbeiten, werden von der Networkfirma übernommen. Es geht, ohne sich finanziell aus dem Fenster lehnen zu müssen, ohne langfristige Verpflichtungen, ohne Mietverträge. Bei seriösen Networkfirmen ist es möglich, mit sehr kleinen Startgebühren, meist unter 200.-, zu starten. Wofür man als Gegenleistung sogar Produkte und einen eigenen Webshop zur Verfügung gestellt bekommt.

    Leichtes Geldverdienen ist das Arbeiten im MLM trotzdem nicht. Die Schwierigkeit fängt dann an, wenn die neuen und alten Vertriebspartner auf Gegenwind treffen und der kommt, garantiert und immer wieder. Der Verkäufer/Berater/Sponsor/Vertriebspartner erfährt Ablehnung, das ist unangenehm. Nicht jeder, dem du davon erzählst, will deine Produkte. Auf Ablehnung zu stossen, Einwände zu hören, Vorwände vor die Füsse geworfen bekommen, gehört dazu. Deswegen behaupte ich, Networkmarketing ist Persönlichkeitsentwicklung „on the go“. Denn wenn du erfolgreich mit Networkmarketing werden willst, wirst du dich zwangsweise zu einem einfühlsameren und bewussteren, wohlwollenden Menschen entwickeln.

    Wenn du dich genauer informieren willst, was ich mit „Entwicklung“ meine, kannst du den Blogartikel „Networkmarketing ist Persönlichkeitsentwicklung“ lesen. Hinterlasse mir dort auch gerne einen Kommentar, wie du das siehst.

    Viel Geld verdienen ist im Networkmarketing gut möglich. Ich sage sogar, es ist die beste und vielleicht einzige Möglichkeit für viele Menschen, um sich finanziell frei machen zu können.

    Fakt Nr. 4: Im Networkmarketing brauchst du KEIN „Glück“ um viel Geld zu verdienen

    Im Networkmarketing/MLM braucht es nicht Glück, sondern Ausdauer. Schliesslich startet jeder mit genau den gleichen „Verträgen“. Bezahlt wird nach Leistung/Verkäufen, nicht für die dafür aufgewandte Zeit. Die Höhe des Verdienstes am Produkt und am Teamumsatz ist genau nach einem Vergütungsplan geregelt, der für jeden gleichermassen gültig ist. Im seriösen MLM-Geschäftsfall, ist dieser Vergütungsplan abgesegnet, beispielsweise in Deutschland, vom obersten Bundesgericht.

    Es ist für die Verdiensthöhe egal, ob Mann oder Frau, ob der Networker aus einer Unternehmerfamilie oder aus armen Verhältnissen kommt. Auch die Hautfarbe spielt keine Rolle, wie viel verdient werden kann. Es zählt auch nicht, ob Schul- oder Ausbildungsabschlüsse da sind, sondern, wie viele Produkte verkauft wurden.

    Was zählt ist, dass der Networker gut mit Menschen umgehen kann und Menschen gerne mag. Dazu unterstützt Ehrlichkeit und Verlässlichkeit, mögliche, langjährige Kundenbindungen und wiederkehrende Verkäufe. Es rentiert langfristig sehr, zufriedene, wieder kaufende Kunden zu haben. Das weiss jeder Unternehmer: Es ist einfacher, einem zufriedenen, bestehenden Kunden etwas zu verkaufen, als einem Neuen.

    Viel Geld verdienst du im MLM, wenn du es machst wie jeder erfolgreiche Unternehmer. Du gehst mit gutem Beispiel voran. Du hältst Ausschau nach geeigneten Menschen, die wie du, die anfallenden Arbeiten gut machen, damit ihr zusammen mehr Volumen bewältigen und dadurch mehr Umsatz generieren könnt. Als Unternehmer, wie auch als Team-Leader im Network/MLM-Business, brauchst du ein gutes leistungswilliges Team.

    Die Arbeit gut machen, heisst im Network, Menschen für dein Team zu finden, die begeistert von den Produkten und deren Nutzen sind und bereit sind, die „extra Meile“ zu gehen. Denn die Begeisterung braucht es für das Produkt, um es gut und in hoher Stückzahl langfristig weiterempfehlen und verkaufen zu wollen. Wie oben beschrieben, wird der Networker auf Ablehnung und Gegenwind stossen. Schliesslich braucht nicht jeder genau das Produkt oder der Zeitpunkt ist gerade unpassend.

    Im Network wirst du dann richtig erfolgreich, wenn du deinen Teampartnern hilfst, ihre Ziele zu erreichen. Denn wie gesagt, du kannst dich im Networkmarketing nicht den Vergütungsplan hochschwatzen oder hochmanipulieren. Deine grossen Ziele kannst du nur erreichen, wenn du anderen hilfst sich zu entwickeln.

    Fakt Nr. 5: Networkmarketing macht NICHT „jeden“ erfolgreich

    Wenn es „jeden“ erfolgreich machen würde, würde es wirklich jeder machen. Schliesslich wollen die meisten Menschen Erfolg und Geld, oder? Dass es möglich ist, viel Geld zu verdienen mit Networkmarketing, ist ein Fakt. Ich kenne persönlich viele, sehr erfolgreiche und gross verdienende Networker, die mit den verschiedensten Produkten von seriösen Networkfirmen erfolgreich wurden.

    Joachim Heberlein ist mit Petra Büeler auf dem Bild. Im Hintergrund eine Leinwand, die Evelyn Binsack zeigt und ebenfalls 3 menshen im hintergrund, einer davon ist Joey Kelly von der "Kelly Family"
    Joachim Heberlein für PM-International, der erfolgreichste Networker in Europa. Immer Nase an Nase mit Rolf Kipp, Forever Living Products.

    Einige Gründe, warum Networkmarketing nicht für „jeden“ ist:

    • Immer wieder die gleichen Dinge tun, das kann und will nicht jeder
    • Mit Ablehnung, Vorwand, Einwand und Zurückweisung umgehen, das kann nicht jeder
    • Neues zu lernen, lernbereit zu sein, das will und kann nicht jeder
    • Die Leistungen deines Teams kannst du nicht erkaufen
    • Du kannst dich nicht im Marketingplan hochmanipulieren, weder durch gutes Verhandeln noch mit gutem Aussehen
    • Die nötigen Führungsqualitäten kannst du nicht mit einem einfachen Kursbesuch erlangen, falls du sie noch nicht hast. Du kannst sie durch echte Entwicklung erlangen. Diesen Lernweg zu gehen, dazu ist nicht jeder bereit.
    • Du wirst mit Show, Unehrlichkeit, Druck oder Manipulation keine zufriedenen, langjährigen Kunden gewinnen
    • Du wirst mit Show, Unehrlichkeit, Druck oder Manipulation dein Team nicht zu Höchstleistungen bringen
    • Du kannst die Selbstmotivation deiner Teammitglieder, dass sie die nötige Arbeit tun, nicht erkaufen
    • Den eigenen Selbstwert zu erkennen und sich selbst zu lieben, auch wenn „Gegenwind“ kommt, vermag nicht jeder
    • Die Komfortzone immer und immer wieder verlassen, will nicht jeder, weil es unangenehm ist

    Was mir mein Weg mit der Geschäftsmöglichkeit Networkmarketing gebracht hat

    Heute darf und kann ich meine Tage, Abende und Wochenenden so gestalten, wie ich es möchte. Ich habe keine Chefs, der mir sagt, wann ich arbeite oder wieviele oder welche Wochen Ferien ich mir nehmen darf im Jahr. Diesen Schritt aus dem Angestelltenverhältnis herauszutreten, habe ich erst nach ca. 12 Jahren mit „meiner“ Partnerfima gemacht. Ich wollte mir in Ruhe und nach meiner Lust und Laune, dieses Geschäft aufbauen. (Andere machen diesen Schritt viel schneller, weil sie bestimmt fleissiger, in viel kürzere Zeit sind und so sich schneller ein gutes Einkommen generieren können.)

    Ich kann jetzt mein Leben jeden Tag nach meinen drei Haupt-Werten leben. Diese sind Gesundheit, Abenteuer und Ehrlichkeit. Zu meinen Werten habe ich diesen Blogartikel geschrieben. Darin erkläre ich genauer, was ich damit verbinde.

    Durch „meine“ solide Partnerfirma, mit ihren höchstwirksamen Premiumprodukten, geniesse ich eine super Gesundheit. Schliesslich bin ich meine eigene beste Kundin und geniesse diese Produkte täglich, weil sie mir gut tun und super schmecken. – Ja, ich nehme die kleinen „Perlen“ auch immer mit in den Urlaub. Einfach,  weil sie mir super gut tun und ich mich ja optimal versorgen und erholen will, in den Ferien.

    Für meine zufriedenen langjährigen Kunden und Teampartner bin ich sehr dankbar. Sie machen mir erst dieses Leben möglich. Weil sie, wie ich auch, die Produkte täglich nutzen, schätzen wir, den automatischen Lieferdienst, der meine Partnerfirma für mich übernimmt. Diese regelmässigen, automatisch ausgeführten Produktlieferungen und Umsätze, generieren mir einen übersichtlichen, stabilen, monatlichen Verdienst. Dieser landet seit 20 Jahren immer pünktlich am 15. auf meinem Konto. Darüber bin ich sehr dankbar. Ich kenne es aus meiner frühreren Angestelltenzeit nämlich auch anders.

    Das Networkmarketing-Vertriebssystem bringt mir freie Zeit und Geld. Beides kann ich einsetzen, um anderen darüber zu erzählen, diesen Blog zu schreiben oder etwas neues, spannendes zu lernen oder entdecken. Gerade als selbstständige Unternehmerin  mit einem Abenteuer-Herz bin ich doppelt froh, dass Geld in die Kasse kommt, auch wenn ich mal 3, 4 Wochen in den Ferien weile. Fixkosten hat schliesslich jeder im Leben.

    Petra steht am Creux de Van und lächelt im Sonnenschein.
    Gesundheit, Abenteuer, Ehrlichkeit

    Möchtest du ein unverbindliches Gespräch mit mir führen, damit wir beide prüfen können, ob vielleicht „meine“ zuverlässige, solide und seriöse Partnerfirma, auch etwas für dich sein könnte? Wenn es beidseitig passt, bin ich gerne deine sogenannte Up-Line/Beraterin/Sponsorin und setze gerne mein grosses Know-How und Energie in dich und deine Erfolgsentwicklung.

    Buche dir HIER ein kostenfreies Kennenlerngespräch oder melde dich per Whats-App Nachricht auf +41 79 573 73 70. Ich freue mich auf unseren Austausch.

    Dieser Artikel ist ohne KI entstanden. Einfach Petra ☀️

  • Anti-Stress-Schock-Therapie in der Höhle

    Anti-Stress-Schock-Therapie in der Höhle

    Gestresst und kurz vor dem Burn-out? Nur heute gibt es die ultimative Anti-Stress-Schock-Höhlen-Therapie mit sofortiger Wirkung. Dazu mehr in diesem Artikel.

    Schock-Therapie, was ist das?

    Schock-Therapien sind in der Medizin und Psychiatrie bekannt. Wo in der Medizin mit Schock-Therapie die körperliche Behandlung nach einem Schock gemeint ist, schreibt Wikipedia über die psychiatrische Therapieform folgendes: Als Schocktherapie wird in der Psychiatrie eine relativ unvorbereitete und plötzlich einsetzende körperliche Behandlung mit ungewohnt stark wirksamen physikalischen oder chemischen Reizen verstanden.

    Anti-Stress-Schock-Therapie in der Höhle, was passiert da?

    Gestartet wird mit dem Ausrüsten des Höhlenbesuchers. Nicht wie sonst geht es dieses Mal mit bewusst wenig Batterie und ohne Back-up Licht in die Höhle. Das bedeutet, der Klient weiss, dass er irgendwann im Dunkeln sitzen wird und sich der Dunkelheit stellen muss. Um einen maximalen Stress im Vorfeld zu generieren, wird dazu ohne warme Reservekleidung und Proviant gestartet. Wie immer auch ohne Mobiltelefon, weil in der Höhle sowieso jeglicher Handy-Empfang naturbedingt fehlt.

    … April, April!!! Gleich hier will ich schreiben: Spass beiseite! Tatsächlich wäre es höchst fahrlässig, mit akut gestressten Personen so etwas zu machen. Es könnte dabei wirklich zu einem kompletten Nervenzusammenbruch kommen. Damit ist nicht zu spassen oder höchstens in Gedanken an einem Tag wie heute, dem 1. April.

    Es ist mir sehr bewusst, dass ich mich mit diesem Aprilscherz etwas aus dem Fenster lehne. Da geht wahrscheinlich gerade mein schwarzer Humor mit mir durch. 👻 Persönlich kenne ich selbst eine Handvoll Menschen, die beim Gedanken an einen Höhenbesuch mit deren Dunkelheit und natürlichen Gegebenheiten, rein durch ihre Fantasie, schon feuchte Hände und lautes Herzklopfen bekommen. Diese Anzeichen sind in der Tat schon Anzeichen für ein stark angespanntes Nervensystem.

    Es ist mir deshalb eine Herzensangelegenheit, diesen Stress nicht noch mehr anzufeuern. Stattdessen will ich Mut zu machen und ich weiss aus Erfahrung, wie bereichernd und beruhigend ein Höhlenbesuch wirken kann. Natürlich muss eine Höhlenbegehung immer gut und seriös vorbereitet, geplant und die Führungen professionell durchgeführt werden. Als diplomierte Höhlenführerin und zertifizierte NESC-Coachin ist mir das besonders bewusst. Arbeiten wir im NESC-Coaching doch genau auch mit dem Nervensystem der Menschen und mit diesem gehen wir behutsam um, denn es ist der Schlüssel zum Inneren.

    Dennoch hat mich meine liebe Kollegin Sandra Fricke inspiriert mit ihrer Aussage: „Also wenn in die Höhle, dann nur mit dir Petra“.

    Wie kann ein Höhlenbesuch tatsächlich positiv gegen Stress wirken?

    Ein Höhlenbesuch wirkt sich in der Tat auf verschiedenste Arten positiv auf das Nervensystem aus. Das ist kein Witz, sondern Tatsache. Voraussetzung ist, dass er richtig angegangen und seriös geplant wird. Also nichts da mit wenig Batterie für die Stirn-Lampen! Sondern volles Programm mit Ausrüstung wie gutes und genügend Licht. Warme Kleidung, etwas Proviant und Notfallmaterial ist mindestens im Gepäck deiner Höhlenführerin mit drin. Einige positive Aspekte einer Höhlentour zähle ich hier gerne für dich auf:

    • Bewegung ist für viele Körper ein gutes Instrument, um Stress abzubauen. Sehr oft sind sehr gestresste Personen nämlich kaum in der Lage, sich zum Nichtstun hinzusetzen. Geschweige denn zu einer Meditation. Tatsächlich löst der Gedanke, sich zu einer Meditation hinsetzten zu müssen, bei vielen arg stressgeplagten Menschen zusätzlichen Stress aus. Da hilft es dem Körper viel stärker durch eher leichtes Training und Bewegung die vorhandenen Stresshormone abzubauen.
    • Natur tut gut, ausser man leidet unter Insektenphobien oder ähnlichem. In der Regel fühlen sich die Menschen, welche ich zu und in die Höhlen führe, schon nach wenigen Geh Metern an der frischen Luft, erleichtert. Gerade als ob schon da einiges an Ballast von ihnen abgefallen ist.
    • Erdung passiert automatisch beim Höhlenbesuch. Gerade, wenn der Besuch nicht in erster Linie auf Wissensaufbau oder Abenteuererlebnis ausgelegt ist. Dann kann man sich nämlich gut die Zeit und Musse nehmen, die Höhle zu spüren. Sei es die Raumwahrnehmung, das Spüren der Temperatur, der Grösse und sich selbst.
    • Ruhe, ein Phänomen, welches auf der Erdoberfläche kaum mehr erlebbar ist. Wie wohltuend es ist, der Ruhe lauschen zu dürfen und diese wahrzunehmen, ist ein echtes Geschenk. Dazu wirkt Ruhe sehr zentrierend, weil ohne Geräusche auch die Ablenkungen stark reduziert ist.

    Lust auf Tiefgang und dabei die Höhle und dich besser wahrzunehmen?

    Dann melde dich gerne bei mir. Zusammen finden wir den individuell passenden Höhlenbesuch für dich. Denn wo manche Menschen sich auf ein Abenteuer in der Höhle freuen, brauchen andere zuerst viel Sicherheit und das bauen wir im NESC-Coaching auf. Schreibe mir am besten eine E-Mail an petra@petramachts.ch mit deinen Kontaktdetails, damit wir ein kurzes kostenloses Kennenlerngespräch vereinbaren können.

    Auf dem Weg zum Höhleneingang blickt Petra in die Kamera
    Auf dem Weg zum Höhleneingang

    Was hältst du von diesem Aprilscherz? Hat er dir gefallen oder findest du ihn over the Top? Auf deinen Kommentar freue ich mich.

    Herzlichst Petra ☀️

  • Brauche ich überhaupt Vitamine oder Nahrungsergänzung? – Checkpunkte für dich

    Brauche ich überhaupt Vitamine oder Nahrungsergänzung? – Checkpunkte für dich

    Du bist verunsichert, ob du zusätzliche Vitamine schlucken sollst oder nicht. Kein Wunder, noch immer sagen zahlreiche Ärzte ihren Patienten: Nahrungsergänzung braucht es nicht, wenn Sie sich ausgewogen ernähren. Theoretisch würde die Aussage vom Doktor auch tatsächlich stimmen. In der Realität müssten hier jedoch sofort noch weitere Punkte geklärt werden zur aktuellen Lebens- und Ernährungssituation. Da sage ich einfach: Check yourself! ☀️

    Wegweiser zu besserer Gesundheit
    Wegweiser zu besserer Gesundheit

    Checkpunkte zu deiner aktuellen Ernährungssituation

    • Wie viele Portionen Gemüse und Obst isst du täglich? – Die Schweizer Krebsliga empfiehlt 5-7 Portionen, jeden Tag. Wie viele Portionen waren es bei dir in den letzten 3 Tagen (Portionsgrösse ist deine Handflächengrösse)?
    • Isst du Fleisch, Fisch, Eier, Tofu, Hülsenfrüchte täglich und mehrmals in angemessener Menge? – Mensch benötigt die essenziellen Aminosäuren. Diese müssen über die Nahrung zugeführt werden, weil nur dann der Körper richtig arbeiten kann.
    • Kann das Gegessene gut verdaut werden? – Anzeichen von Blähungen oder bleierner Müdigkeit nach dem Essen können Indikatoren dafür sein, dass die Verdauungsorgane überforder sind oder nicht korrekt arbeiten können.
    • Hast du täglichen Stuhlgang? – Das sollte min. 1x täglich sein.
    • Sind Blähungen mehrmals die Woche ein Thema? – Die Dämpfe des entwichenen Windes/Furzes sagen viel über die Darmbakterienzusammensetzung aus. Fuselalkohole steigen in den Kopf und fördern die Grösse der „Bierbäuche“.
    • Wie ist die Form des Stuhlganges? – Maiskolbenartig und mit einer dünnen Schleimschicht bezogen, wäre ideal. Die Toilettenschüssel sollte, nach 10 Liter Spülwasser, keine Rückstände aufweisen. Andernfalls sind wahrscheinlich die Darmzotten ebenso verklebt, wie es die Schüssel ist.
    • Hast du ein ruhiges, harmonisches und glückliches Leben? Menschen ohne Stress nehmen Vitalstoffe besser auf (Vitamine, Spurenelemente, Mineralien, Ballaststoffe, Flavonoide, etc.). Wenn dein Nervensystem gerade auf Kampf oder Flucht läuft, weil du gestresst bist, ist verdauen und resorbieren nebensächlich für das Überleben im Moment. Das bedeutet auch gute Nährstoffe werden schlecht aufgenommen.
    • Besteht womöglich ein Mehrbedarf an Vitalstoffen wegen grosser nervlicher Belastung, Umwelteinflüssen wie Luftverschmutzung, viel Blaulicht für die Augen durch stundenlange, tägliche Bildschirmarbeit?
    • Hast du einen eigenen Garten? Damit du das Gemüse und Obst reif und frisch ernten und schnell danach schonend zubereiten und konsumieren kannst. 
    • Kaufst du täglich frisches Gemüse ein und isst es zeitnah? – Der langen Lagerung sind viele Nährstoffverluste geschuldet oder sie waren schon gar nicht erst vorhanden. Weil das Gemüse schon einige Tage/Wochen vorher und vielleicht sogar grün geerntet wurde. Vitamine bilden sich zum grossen Teil in der letzten Reifephase. Vielleicht geht es dir wie mir, oft dauert es mehrere Tage, bis das Gekaufte auf dem Teller landet.
    • Liegt die prozentuale Menge deiner täglich konsumierten Getreideprodukte wie Reis, Pasta, Brot und Backwaren unter 20% und ist auch Vollkorn dabei? – Getreideprodukte wirken sich leider negativ auf den Säuren- und Basenhaushalt aus. Getreide enthält meist relativ viel Phytinsäure, was sich negativ auf den Mineralienhaushalt auswirkt.
    • Wie oft und wie viel Alkohol konsumiert du? – Alkohol hat neben viel Zucker noch eine andere, negative Wirkung auf unseren Körper: Er ist für unseren Körper ein Gift und alle anderen wichtigen Körperabläufe müssen hinten anstehen. Erste Aufgabe ist immer der Alkoholabbau.
    • Trinkst du deinem Gewicht entsprechend genügend stilles Wasser? Wie viel das sein sollte, kannst du gleich zu Beginn im Blogartikel mit meinen Ü 25 besten Tipps nachlesen.

    Wie ist dein Fazit? Hast du viele ✅? Wichtig ist finde ich, dass du hier mal klar und ehrlich zu dir bist. Warum, weil du es dir doch wert bist, oder? Denn, wenn du dir deiner Lebensgewohnheiten bewusst bist, wirst du sinnvolle Massnahmen zum Erhalt oder zur Förderung von besserer Gesundheit und mehr Freude am Leben treffen. Oder auch nicht, es liegt in deiner Hand.

    Nahrungsergänzung braucht es nicht, wenn Sie sich ausgewogen ernähren. Dieser Link führt dich übrigens zu einem Artikel von mir. Vielleicht magst du über meine Meinung dazu lesen.

     

    Magst du dich mit mir in Verbindung setzen? Buche dir unter meinem Terminbuchungslink deinen kostenlosen Austauschgesprächstermin. Du kannst mir auch eine E-Mail senden an petra@petramachts.ch oder dich auf +41 79 573 73 70 melden, per WhatsApp ist mir sehr lieb. Das erste Kennenlern- und Kontaktgespräch ist kostenlos für dich. Ich schenke dir gerne 30′ von meiner Zeit.

  • Glossar – Höhlen und Gesteine

    Glossar – Höhlen und Gesteine

    Einen guten Grund dieses Glossar zu erstellen hat mir unsere wunderbare Blog – Community aufgezeigt: Petra schreib doch über Höhlen und Gesteine, dann hast du gleich den Spick für deine Abschlussprüfung zur Dipl. Höhlenführerin.

    Abscherung

    Geologisch wird mit Abscherung das tektonische Wegpressen einer Gesteinsdecke von ihrer Unterlage gemeint.

    Alpenfaltung

    Wenn sich Kontinentalplatten bewegen, und das tun sie permanent, kann es passieren, dass diese auf andere Kontinentalplatten treffen. Ist das der Fall, werden sich die Platten entweder aneinander reiben, wie z. B. beim Andreasgraben, übereinander schieben oder zusammenstauchen. Bei der Alpenfaltung ist die Stauchung, respektive eine Verschiebung über die Stauchung hinaus passiert. Man kann sich das an Hand eines (Telefon)Buches wie folgt vorstellen: es liegt aufgeklappt und mit den Adressen nach unten auf dem Tisch. Dann wird eine Seite räumlich blockiert und gleichzeitig von der anderen Seite geschoben. So türmt sich das Buch in der Mitte auf und es entstehen aus den Erdschichten u.a. Antiklinalen.

    Antiklinale

    Auch Antikline oder Sattel genannt, ist eine tektonisch konvexe Erdschichtenaufwölbung. Dabei bilden die ältesten Erdschichten das Hügelinnere. Die Antiklinale bildet das Gegenstück zur Synklinale und somit „die Bergspitze“ bei der Muldenbildung. Für genaue Details lies den Artikel von Wikipedia zu Synklinale und dem Gegenstück der Antiklinale.

    Autochthon

    Dieser Begriff wird in der Geologie als Stelle bezeichnet wo die Sedimentdecke an Ort und Stelle geblieben ist (z.B. trotz Alpenfaltung).

    Biogene, biochemische, organische Sedimente

    Sind die Gesteine, die uns Höhlenbegeher am Meisten interessieren. Solche biogene, biochemische, organische Sedimente sind also zum grössten Teil Kalksteine, die auch in Dolomit umgewandelt werden können. Auch die Phosphorite, Kohle- und Ölschiefer Gesteine gehören in diese Gruppe.

    Bruch

    Vertikale Verwerfung von Gesteinsschollen.

    Chemische Sedimente

    Diese Gesteine sind weitgehend chemischer Abstammung. Diese entstehen zum Beispiel aus übersättigten Lösungen. Sinterformen wie zum Beispiel Stalaktiten und Stalagmiten sind ein Spezialfall von chemischen Sedimenten.

    Sinterfahnen, Sinterröhrchen, Stalaktiten und Stalakmiten
    Sinterfahnen, Sinterröhrchen, Stalaktiten und Stalakmiten

    Decke

    Geologisch wird mit Decke ein Gesteinsverband bezeichnet der über andersartige oder gleiche Gesteinsmassen verschoben wurde. Bei über gleichem Material geschobenen Decken spricht man von Abscherungsdecken. Bei  über fremden Untergrund geschobenen Decken von Überschiebungsdecken.

    Descendeur

    In Deutsch auch Abseilgerät genannt. Der Name kommt aus dem Französischen und wird sogar im Englischen als Descender bezeichnet. Descendre ist somit ein französisches Wort welches in der deutschen Sprache mit absteigen übersetzt wird. Im Höhlenkontext wird mit Descendeur ein spezielles Gerät gemeint. Dieses wird benützt um sich selber abzuseilen. Es wird bei der Verwendung weniger heiss als andere Abseilgeräte die z. B. im Bergsport verwendet werden. Dadurch wird die Verletzungsgefahr bezüglich Brandwunden minimiert. Zusätzlich kann man sich mit diesem Gerät und dem zum Abseilen verwendeten Seil, jederzeit an Ort und Stelle sichern.

    Doline

    Ist ein Versickerungstrichter (Bodenform) in einem Karstgebiet. Der Form entsprechend können Dolinen trichter-, schüssel- oder kesselförmige, geschlossenen Karstholformen mit unterirdischem Abfluss sein.

    Erosion

    Eine mechanische Gesteinsabtragung  /-veränderung durch Wasser, Frost, Gletscher oder Wind, wird als Erosion bezeichnet.

    Fossilien

    Versteinerte Überreste / Abdrücke von organischem Material pflanzlichen oder tierischen Ursprungs werden als Fossilien bezeichnet.

    Garschella-Formation

    Flachmeerablagerungsgestein mit hohem Glaukonit-Anteil. Es ist ein dunkler, sandiger Kalksandstein welcher eher weich und vegetationsfreundlich ist. Der Namen dieses Kalksandsteins ist im Gebiet der Garschella Alp, im sog. Toggenburg des Kanton St. Gallen, entstanden. Diese Gesteinsart liegt mit ca. 90 Mio. Jahren im Alter zwischen dem älteren Schrattenkalk und dem jüngeren Seewernkalk.

    Gneis

    Ist ein Gestein welches kleinkörnig ist und sich oft schuppig zeigt. Das Ursprungsgestein von Gneis ist Granit. Dieses hat sich durch grossen Druck und Wärme strukturell komplett verändert. Deshalb wird Gneis zu den metamorphen Gesteinen gezählt. Es eignet sich bestens zum Klettern mit seinen Schuppen und Strukturen und der rauhen Oberfläche. Es gibt so gut wie keine Höhlen im Gneis zu entdecken weil dieses Gestein nicht wasserlöslich ist. Die einzigen Höhlen entstehen dann in tektonischen Kluften zwischen Platten.

     

    Granit

    Ist ein grob kristallines Erstarrungsgestein. Dieses ist im Erdinnern durch die sehr langsame Erkaltung von heissem Magma über einen sehr langen Zeitraum entstanden. Es wird zu der Gruppe der Plutonite gezählt weil es aus grosser Erdtiefe stammt. Granit weisst deutlich erkennbare Kristalle wie Feldspat, Quarz und Glimmer aus. Es gibt so gut wie keine Höhlen im Granitgestein zu entdecken weil dieses Gestein nicht wasserlöslich ist. Die einzigen Höhlen in Granit entstehen durch tektonische Verschiebungen und dadurch entstandene Kluften zwischen Gesteinsplatten.

    Gummistiefel

    Tatsächlich das am besten geeignete Schuhwerk für eine Höhlenbegehung! Durch die weiche Sohle bieten diese Schuhe grössere Auflagefläche auf den Steinen, somit mehr Reibung und besseren Halt auf den Steinen. Dazu sind Gummistiefel wasserdicht und eine Wasserstelle kann trockenen Fusses durchquert werden.

    Jumar

    Wird in Deutsch auch Steigklemme genannt. Im Speziellen ist diese Klemme mit einem Griff ausgerüstet womit an einem Seil hoch geklettert werden kann. Die Klemme funktioniert beim Jumar mit einer Mechanik. Diese bohrt kleine Metallzähne ins Seil wenn sie unter Zug belastet wird. Mit der selben Mechanik können die Zähne auch wieder gelöst werden.

    Person steigt in der Höhle an einem Seil hoch
    Jumar im Einsatz beim Hochklettern am Seil. Der Descendeur baumelt am Gurt.

    Kalkstein

    Ist ein Sedimentsgestein mariner Herkunft (siehe auch: Tethys). Seine Gemengeteile bestehen vorwiegend aus calciumcarbonathaltigen Mineralien. Eine ausführliche Beschreibung findest du unter diesem Link.

    Karst

    Das Wort Karst kommt aus dem Wortstamm karra, was Stein bedeutet. Karst wird seit der Mitte des 19. Jahrhunderts als allgemeiner Fachausdruck anerkannt. Damit ist eine festverbundene steinige Fläche gemeint die durch Wasser und Witterung spezielle Formen annehmen kann.

    Kalzit Adern

    Häufig in Kalkgesteinen vorkommende weisse Linien aus Kalzit (CaCO3). Diese sind „natürlich verheilte“ und mit Kalzit gefüllte Risse im Gestein. Risse entstehen vielerorts wenn Steine durch enorme Druck- und Schiebekäfte gestresst werden.

    Kieselkalkstein mit weissen Linien sogenannte Kalzitadern
    Kalzitadern zeigen sich hier in Kieselkalk

    Korrosion

    Die chemische Zerstörung von Gestein durch Wasser und Säuren wird als Korrosion bezeichnet. Dieser chemische Prozess führt typischerweise zu Karstformen.

    Limestone

    In deutsch heisst dieser Stein Kalkstein (siehe Kalkstein).

    Metamorphe Gesteine

    Sind Gesteine welche zeitweilig hohem Druck oder/und Temperatur ausgesetzt waren und sich dadurch total verändert haben. Man unterteilt die Ausgansgesteine in zwei grosse Gruppen. Zum Einen in die Gruppe der Metamorphen Sedimente, wo aus Kalk nun Kalkmarmor wurde. Zum Andern in die Gruppe der Metamorphen Magmatite wo aus Granit Gneis wurde.

    Molasse

    Ist der Ablagerungsschutt der werdenden Alpen. Es ist die Ursprungsmasse des z.B. sogenanntem Nagelfluh-Gesteins welches ein Konglomerat ist. Die Bergkette Rigi in der Zentralschweiz ist durch die Verschiebung dieses Ablagerungsschuttes entstanden.

    Konglomerat aus Molassegestein
    Molassegestein: Nagelfluh – Konglomerat

    Neritischer Kalk

    Durch Meeresströmungen in Plattenform abgelagerte Kalksande, welche durch die kontinentale Erdplattenverschiebung an die Oberfläche gedrückt wurden (siehe auch: Tethys). Oft mit Muschelschalen oder Bruchstücken davon, versetzt. Der Schrattenkalk wie auch der Seewernkalk sind neritische Ablagerungsgesteine.

    Orogenese

    Anderes Wort für Gebirgsbildung, aus den Wortstämmen Oro = Stein und Genesis = Entstehung.

    Pyroklastische Sedimente

    Bestehen aus Lava- und Gesteinfragmenten welche einer gemeinsamen vulkanischen Aktivität entstammen.

    Phreatisches Höhlenprofil

    Eine durch sogenanntes Druckfliessen entstandene Höhle welche in der Seitenansicht ein Sägezahnprofil zeigt. Im Seitenriss eines solchen Höhlenprofils sehen wir, dass die Hauptgänge eine ZickZack-Linie oder Sägezahnprofil bilden. Im Querschnitt weisst das Höhlenprofil eine meist ziemlich regelmässig runde- oder elliptische Höhlenform auf. Die durch (Wasser) Druckfliessen entstandenen Höhlen werden oft als Network-Caverns bezeichnet weil sie unzählige Verästelungen (Seitengänge/Höhlengänge) aufweisen.

    Schlüsselloch Profil

    Wenn bei der Höhlenenstehung nur noch am Boden auf kleiner Fläche Wasser fliesst, entstehen nur noch dort Gangvergrösserungen. Diese Rinnsale graben sich Vertiefungen welche das Höhlenprofil im Querschnitt als Schlüsselloch erscheinen lässt.

    Schrattenkalk

    Ursprünglich als Sediment im Urmittelmeer Tethys abgelagert, ist es heute ein Ablagerungsgestein, welches stellenweise reich an fossilen Meerestieren ist. Die mit ca. 209km sehr grosse Höhle Hölloch liegt zu gut 90% in dieser Gesteinsschicht. Schrattenkalk ist vor ca. 110 bis 120 Mio. Jahren in der Kreidezeit entstanden. Den Namen dieser Kalkart ist im Gebiet der Schrattenfluh im Kanton Luzern entstanden.

    Sedimente

    Auch Ablagerungsgestein genannt. Zur Bildung der Sedimentgesteine tragen physikalische, chemische und biologische Prozesse bei. Aufgrund der vorherrschenden Bildungsfaktoren werden diese in 4 grosse Gruppen geteilt. Eine gute schematische Aufstellung der 4 Ablagerungsgruppen findest du unter diesem Link der Uni Göttingen.

    Seewerkalk

    Typisches Flachmeerablagerungs-Sedimentsgestein welches in der oberen Kreidezeit entstanden ist. Das heisst Seewerkalk ist 80 bis 90 Millionen Jahre alt und 20 – 30 Millionen Jahre jünger als der öfters vorkommende Schrattenkalk. Der Namen dieser Kalkart ist im Gebiet des Urmibergs bei Seewen im Kanton Schwyz der Schweiz entstanden.

    Sinterbildung

    Als Sinterbildung wird ein chemisch gebildetes Sediment bezeichnet. Es besteht aus dem chemischen Stoff CaCO3 (Calcium Karbonat). Sinterbildungen entstehen wenn Wasser durch Bewuchs bedeckten Karst seinen Weg findet, in dieser Zeit sich mit Co2 (Kohlenstoffdioxyd) anreichert und dann z.B. auf Höhlenluft trifft welche weniger CO2 Gehalt aufweist als der Stein. Dieser Vorgang bildet eine chemische Reaktion was bedeutet, dass der CO2 angereicherte Tropfen nun das CaCO3 ausfallen lässt. Einen Teil dieses Ausfalls können wir z.B. als Stalaktit oder Sinterfahne an der Höhlendecke oder als Restausfällung in Form eines Stalakmiten am Höhlenboden finden.

    Petra steht vor Sinterbildung
    Sinterbildung in der Höhle

    Speläologie

    Das Wort stammt aus dem Lateinischen. Es besteht aus den Teilen spelaeum = Höhle und logie = Kunde/Lehre. In deutsch als Höhlenlehre bekannt.

    Stalaktit

    Ist eine meist in Höhlen vorkommende, von der Decke hängende Zapfenform aus Sinter.

    Stalagmit

    Das am bodenstehende Pendant zum Stalaktit. Das bedeutet ein Stalagmit hat immer ein über sich hängendes Sinterpendant aus welchem die Tropfen zu seiner Entstehung fielen.

    Stalagnat

    Eine Sinterbildung wo der hängende Stalaktit mit dem stehenden Stalagmit zusammen gewachsen ist.

    Synklinale

    Eine Mulde im Faltenbau eines Deckengebirges wird als Synklinale bezeichnet. Wikipedia beschreibt das sehr gut unter diesem Link.

    Tektonik

    Bezeichnet die Lehre vom Bau der Erde und den gebirgsbildenden Vorgängen. In der geologischen Umgangssprache wird Tektonik auch als Synonym für Baustil verwendet. Tektonische Verschiebungen erklären z.B. warum die einen Bergteile anders aussehen als die unmittelbar daneben gelegenen.

    Terrigene klastische Sedimente

    Bestehen aus Gesteinsbruchstücken bereits vorhandener Gesteine welche durch Transport und physikalische Einwirkungen abgelagert wurden. Dieser Gruppe gehören Konglomerate wie die sog. Nagelfluh (siehe auch Molasse) und auch Sandsteine an.

    Tethys

    Das Urmittelmeer welches vor ca. 220 Mio. Jahren bis ca. 125 Mio. Jahren Sediment-Ablagerungen gespeichert hat wird Tethys genannt. Die Tethys gilt als Geosynklinale des Alpinen Raumes. Die darin abgelagerten Sedimente bilden heute vielerorts die Bausubstanz der Höhlen. Aus diesen Sedimenten entstanden unter immensem Druck und während langer Zeit die heutigen Kalkgesteine der Schichten Helvetikum, Penninikum, Ostalpin und Südalpin. Dies damals abgelagerten Sedimente der Tethys sehen wir heute in Form von Bergen im zentraleuropäischen Alpenraum.

    Vadose Phase

    Wird als die Phase in der Höhlenentstehung bezeichnet wo die bis dahin entstandene Höhle nicht mehr komplett Wasser gefüllt ist. Veränderung der Höhlengänge passieren nur noch durch gravitatives Wasserfliessen, dadurch entstehen Schlüssellochprofile (siehe Schlüsselloch Profil).

    Verwerfung

    Die Verschiebung von Gesteinsschichten in vertikaler (Bruch) oder horizontaler (Sprung) Richtung.

    Gesteinsverwerfung mit Fossilien
    vertikale Gesteinsverwerfung: Bruch
  • Die Höhle Schwarzloch luminesziert – Energiesparprojekt für Höhlen

    Die Höhle Schwarzloch luminesziert – Energiesparprojekt für Höhlen

    Als begeisterte Höhlenforscherin, -retterin und -führerin habe ich eine Energiesparinitiative lanciert. Es ist an der Zeit dieses wichtige Thema auch im Höhlensektor aufzugreifen. Bereits existieren erste Projekte wie das ums Schwarzloch.

    Pilotprojekt: die Höhle Schwarzloch wird selbstleuchtend

    Bei der Begehung von Höhlen ist eines ganz wichtig: gutes Licht! Denn ohne Licht tappt man dort sprichwörtlich im Dunkeln. Ziel war es zu eruieren, wieviel Energie und Ressourcen gespart werden können, wenn die Helmlampen bei lumineszierenden Höhlen nur noch als Back up eingesetzt werden müssen.

    So sollte dieses Pilotprojekt in einer kleinen Höhle im Kanton Schwyz dazu dienen Erfahrungen zu sammeln. Später wenn möglich, die gesammelten Erkenntnisse in grosse Höhlensysteme und Schauhöhlen weltweit zu übertragen.

    Die Höhle Schwarzloch schien besonders geeignet für diesen Versuch. Erstens weil es eine speziell dunkle Höhle ist und zweitens weil sie ganz in der Nähe des Höllochs lokalisiert ist. Dieses wiederum ist, mit 209 erforschten Kilometern, die zur Zeit 11. grösste Höhle der Welt. Dort im Hölloch hat sich der Tourismus sehr etabliert und es werden immer neue Wege gesucht um dieses einzigartige Höhlensystem zu erforschen und erhalten. Nachhaltiger Tourismus bezieht deshalb auch immer den Naturschutz und hier speziell den Höhlenschutz mit ein.

    Was wurde umgesetzt?

    Zuvor gesammelte Erfahrungen des Expertenteams S. Keller und A. Hotz bezüglich selbstleuchtender Elemente, sind in das Projekt mit eingeflossen. Im Schwarzloch wurden gemäss diesen Erkenntnissen nicht wie ursprünglich geplant der ganze Bodenbereich mit einem speziellen fluoreszierenden Farbstoff behandelt, sondern nur klar begrenzte Bereiche. Die Grösse von 9 x 145cm erwies sich im Pilotprojekt als zusätzliche Potenzierung in der Lichtgewinnung. Was sich wiederum positiv auf die gesamten Lichtverhältnisse auswirkte.

    Fazit zur Ressourcenschonung und dem Energiesparpotential von lumineszierten Höhlen

    Es stellte sich klar heraus, dass grossflächige Einfärbungen zu grosse Ressourcen fordern und weniger Licht abwerfen als die oben genannte spezifische Grösse. Zur Herstellung von fluoreszierenden Farbstoffen sind zudem einige seltene Rohstoffe unabdingbar. Um den gesetzten Budgetrahmen einzuhalten wurde die Anwendung im Schwarzloch auf den Hauptgang der Höhle beschränkt.

    Die Leuchtkraft des Farbstoffes hat uns hingegen durchwegs äusserst positiv überrascht und voll überzeugt. Sämtliche nachfolgende Höhlentouren konnten im Schwarzloch anschliessend komplett ohne Fremdlicht durchgeführt werden. Womit eine batterie- und stromsparende Wirkung erzielt und auch nachgewiesen werden konnte.

    Leider mussten wir feststellen, dass der eingesetzte Farbstoff gewisse Leuchtteile emittiert. Die Herstellerfirma hat diesbezüglich bereits Stellung bezogen und uns zugesichert, dass nach dem 1. April 2022 alle Mängel behoben sind und keine schädlichen Stoffe mehr austreten können.

    Glühwürmchen
    fluoreszierende Teilchen

    P.S. und ich hoffe mit diesem Artikel zum heutigen speziellen Tag und Datum etwas Erhellung auch in düstere (Höhlen) Ecken gebracht zu haben 😉.

  • Was ist eine Stoffwechselaktivierung und was passiert dabei?

    Was ist eine Stoffwechselaktivierung und was passiert dabei?

    Vereinfacht gesagt wird bei der Stoffwechselaktivierung der Körper kräftig angestossen und mit den nötigen Vitalstoffen ausgestattet, dass er so richtig wachgerüttelt wird und dadurch wieder optimal arbeiten kann. Was bei einem trägen oder bei einem aktiven Stoffwechsel so alles passieren kann, erfährst du in diesem Artikel.

    Wegweiser zu besserer Gesundheit
    Wegweiser zu besser Gesundheit

    Was regelt den Stoffwechsel und was braucht es dazu?

    Der Stoffwechsel wird durch Hormone, Nährstoffe und Enzyme geregelt. Diese wiederum sind zuständig, dass die nötigen Auf-, Ab- und Umbauarbeiten vom Körper durchgeführt werden können. Diese Arbeiten werden als Stoffwechsel bezeichnet.

    Damit im Körper diese chemischen Vorgänge gut ablaufen können, ist es unabdingbar, dass alle wichtigen Nährstoffen in genügender Menge vorhanden sind. Das bedeutet so viel wie: ohne die richtigen Bauteile (Nährstoffe) in genügender Menge kann der Körper seine Bau- und Reparaturarbeiten nicht oder nur schlecht ausführen. Genau wie, wenn wir ein Haus bauen wollen, dazu zwar Backsteine, Sand und Holz vorhanden sind, jedoch zum Beispiel der Zement und die Nägel fehlen. Das wird auch kein stabiles Haus. Oder anders gesagt: wenn das früher einmal stabile (gesunde) Haus langsam an Substanz verliert, z.B. durch lecke Wasserrohre, morsche Holzböden, zerbrochene Ziegelsteine ist der Zerfall nicht mehr weit.

    Wie zeigen sich Stoffwechselstörungen

    Typische Stoffwechselstörungen sind Hormonveränderungen, welche sich z.B. als Schilddrüsenunter- oder -überfunktion zeigen. Auch Stimmungsschwankungen sowie depressive Züge und Schlafstörungen können durch einen mangelhaft funktionierenden Stoffwechsel auftreten. Eine weitere sehr verbreitete Störung ist Diabetes mellitus oder anders gesagt Diabetes Typ II. All diese Krankheiten kommen meist durch angeeignete schlechte Lebensgewohnheiten und fehlende Nährstoffversorgung. Diese zeigen sich oft durch eine Gewichtszunahme und ein aufgedunsenes Äusseres. Oder im Falle einer Schilddrüsenüberfunktion von einem zu dünn sein, trotz grosser Nahrungsaufnahme.

    Was passiert bei einer Stoffwechselaktivierung

    Bei einer Aktivierung des Stoffwechsels passieren in den Körperzellen (wieder) ganz viele interne chemische Vorgänge. Viele dieser Vorgänge sind davor ins Stocken geraten oder vom Körper mangels Baustoffen ausgesetzt worden. Das bedeutet vom Stoffwechsel benötigte Enzyme fehlen, weil wieder andere Stoffe wie Bausteine für die Hormone, Nähr – und Mikronährstoffe fehlen oder in ungenügender Menge vorhanden sind. Der Körper setzt nämlich, wie wir auch, Prioritäten. Die oberste Aufgabe ist immer das Überleben, dafür tut er alles. Als Beispiel nehme ich gerne den Säuren Basen Haushalt: Der Körper braucht im Blut einen ph-Wert von ziemlich genau 7,4%. Schon kleine Abweichungen von +/- 0.04  des Wertes sind lebensgefährlich.

    Gute Blutwerte – ist dann alles gut?

    Was also macht der Körper? Genau, er macht ALLES, damit das Blut (der Treibstoff und die Versorgung für unseren ganzen Körper) einen guten Wert hat. Denn nur wenn unsere überlebenswichtigen Organe auch gut versorgt werden, können sie gut funktionieren. So kann es sein, dass in manchen Ecken im Körper schon etliches im Argen liegt, jedoch das Blut immer noch normale Werte zeigt.

    Möchtest du Klarheit und wissen, was in deinem Körper los ist? Dann buche dir eine Vitaldatenmessung/Termin bei mir. Du erfährst aus über 240 Parameter wo dein ganzer Körper mit seinen Organen und allem zurzeit steht. Was eine Vitaldatenmessung ist, erfährst du in diesem Blogartikel.

    Um nochmals auf den Säuren Basen Haushalt zurückzukommen, hier mal ein Beispiel: wenn der Mensch viele säurebildende Lebensmittel konsumiert wie z.B. Getreide, Süssigkeiten und Alkohol oder / und übermässigem Stress ausgeliefert ist und dabei nicht gleichzeitig die zur Neutralisierung benötigten Mineralien zuführt, holt der Körper diese dort, wo sie nicht überlebenswichtig sind. Das kann z. B. aus den Knorpeln der Gelenke, Haut, Haar und Muskeln sein. Wobei ein grosses Warnzeichen, nächtliche Muskelkrämpfe und Schlafstörungen sind. Ist der Muskelkrampf nachts nämlich nicht mehr in den Beinen, sondern im Herzmuskel, ist es leider sehr oft der letzte Muskelkrampf dieses Menschen. Diese und andere Herzmuskelprobleme treten sehr oft in den frühen Morgenstunden ein, wenn der Körper voll mit seiner Regeneration beschäftigt ist und ihm die nötigen Bausteine zur Reparatur fehlen.

    Darstellung Übersicht was und wie ein Säuren-Basen Ungleichgewicht auslösen kann und wo Säuren entstehen
    Übersäuerung – Verschlankung und deren Folgen, Quelle: unbekannt

    Eine kleine Bemerkung am Rande: ein Körper der stark in der Übersäuerung ist kann äusserst schlecht Gewicht reduzieren.

    Was es als Grundlage für einen aktiven Stoffwechsel braucht

    Eine effektive Stoffwechselaktivierung kann nur optimal vonstattengehen, wenn dem Körper genügend Nährstoffe, Mikronährstoffe und Spurenelemente zur Verfügung stehen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei, was man zu sich nimmt (Essen, Trinken, Ergänzungen) und ein gut funktionierender Darm, respektive das ganze Mikrobiom. Was das ist und wie dieses gepflegt werden kann, habe ich in diesem Blogbeitrag erklärt.

    Zeichnung Darm mit Bakterien
    Darm mit Bakterien

    Eine optimale Verdauung ist sehr wichtig, weil bei einem schlecht funktionierendem Darm die Nährstoffe nicht oder nur sehr schlecht vom Körper aufgenommen werden können. Überspitzt formuliert passiert Folgendes: wenn etwas Nährstoffreiches gegessen wird, landen die Stoffe nicht im Körper, sondern in der Toilette.

    Bewegung und Wasser für den aktiven Stoffwechsel

    Für eine gute Verdauung und einen aktiven Stoffwechsel ist unser Körper zudem auf ausreichend Bewegung angewiesen. Die 10’000 Schritte am Tag wären da ideal. Viele Stockungen im Stoffwechsel passieren deswegen, weil wir uns zu wenig bewegen. Zum Beispiel ist ein träger Darm auch oft auf fehlende Stimulation zurückzuführen. Helfen würde da unter anderem Treppensteigen. Durch das starke Anheben der Beine Richtung Bauch wird der untere Bauchbereich automatisch massieren. Leider gibt es diese Manipulation beim Personenlift benützen nicht gratis dazu.

    Neben der Bewegung benötigt unser Körper auch ausreichend Wasser. Er funktioniert als Wasserleitsystem und alle Stoffwechselabläufe, die bereits erwähnten Aufbau-, Umbau- und Abbau- / Entsorgungsabläufe funktionieren nur mit genügend Wasser einwandfrei. Auch würden abertausende von Menschen weniger an Verstopfungen leiden, wenn ihr Körper ausreichend mit stillem Wasser versorgt würde.

    Wasser – der Schlüssel zum fitten Leben – 3 Tipps

    Immer wieder sehe ich, dass neben dem verlangsamten Stoffwechsel vor allem der Wasserhaushalt im Argen liegt.  Das stelle ich bei den von mir durchgeführten Messungen fest. Es besteht also eine Korrelation zwischen dem aktiven Stoffwechsel und einem gut funktionierendem Wasserhaushalt. Ist es nicht logisch, dass der Stoffwechsel nicht gut funktionieren kann, wenn wir zu wenig Wasser in unserem Körper haben? Schliesslich ist der als Wasserleitsystem gebaut. Dazu kommt, dass alles im Körper miteinander zusammen hängt. Auch der Geist/ die Psyche spielen zu einem sehr grossen Teil mit.

    Drei einfache und kostengünstige Wasser – Tipps:

    • trinke deinem Körpergewicht entsprechend genügend sauberes, stilles und reines Wasser. Neueste Erkenntnisse sagen, es soll 0.04% deines eigenen Körpergewichts sein. Das würde bedeuten, bei 60kg dürfen es 2.4Liter, bei 80kg sind das 3.2Liter und bei 100kg Körpergewicht 4 Liter reines Wasser. Ohne Kohlensäure weil wir diese Säure nicht auch noch als Belastung dem Körper aufbürden sollten.
    • stelle den Timer tagsüber bis 17:00Uhr  immer wieder auf  55 Minuten, lass es klingeln und trinke dann 3 dl Wasser. Mehr als 3 dl auf einmal kann kein Körper aufnehmen.
    • halte mindestens die 0.03% Wassereinnahme ein. Das heisst 60kg entsprechen 1.8lt, 80 kg 2.4lt und bei 100 kg Körpergewicht sollten es wirklich mindestens 3.2 Liter Wasser sein!

    Diese Tipps zum Wassertrinken und noch über 20 weitere findest du zusammengefasst in diesem Artikel.

    Stoffwechselaktivierung – wie starten?

    Am einfachsten ist es, wenn du dich gut vorbereitest. Was da so alles dazu gehört, habe ich in diesem Blogartikel zusammen getragen. Oder / und melde dich kostenlos im Cellreset-Club an. Fülle dort den Vitalcheck aus und du wirst von mir kontaktiert und kostenlos informiert. Wir sehen, was für dein Leben gut umsetzbar sein könnte. Plane und starte dein gutes Leben.

     

  • Gewicht abnehmen durch Stoffwechselaktivierung – wie vorbereiten?

    Gewicht abnehmen durch Stoffwechselaktivierung – wie vorbereiten?

    Schnell und nachhaltig Gewicht abnehmen, steht für viele auf der Wunschliste. Eine gute Vorbereitung hilft, den Wunsch in geile Tatsachen umzusetzen. Deswegen ist diese Anleitung zur Vorbereitung entstanden. Eins vorweg: in einer Community geht es noch einfacher.

    Was es zur optimalen Vorbereitung braucht:

    Wunsch und Vision

    Ohne Wunsch und Vision geht es nicht. Seien wir mal ehrlich, wünschen Gewicht zu verlieren geht noch leicht. Beim Gedanken an das „Wie“ fühlt es sich schon kompliziert an und spätestens beim Organisieren ist von der Motivation meist nur noch ein kleiner Rest übrig geblieben. Dieser ist so winzig, dass man kaum noch selber an das Gelingen glaubt.

    Deshalb braucht es eine Vision. Wie wird es sich anfühlen, wenn ich 3 Kilo weniger mit mir herumtrage? Wie, wenn ich die angestrebten 10 Kilogramm los bin? Am besten hilft hierfür sogar ein Visionboard (Tipps dazu findest du weiter unten). Diese bildliche Darstellung von einem Gefühl ist äusserst wirkungsvoll. Mit diesen Bildern helfen wir uns noch tiefer im Unterbewusstsein anzudocken. Wir machen mit diesen Bildern das Gefühl fassbar, wie es sich anfühlt, sein optimales Gewicht zu haben. Wie es sich leichter leben lässt, wenn man sich im eigenen Körper wohlfühlt.

    Realität – was ist jetzt und wie sind die Lebensumstände

    Realität ist manchmal wie ein Biss in den sauren Apfel . Doch keine Angst, es wird süss! Denn Realität steht für den bewussten Anfang in die Veränderung. Das Geänderte wollen wir süss, also gestalten wir es süss!

    Weil die meisten Menschen im Alltag lieber alles in gewohnten Bahnen belassen wollen, besteht die Tendenz, die Realität schönzureden und Tatsachen auszublenden. Unser Körper wird sogar von unserer Amygdala (Hirnregion) ständig mit Hormonen getriggert, um gefährliche Situationen zu umgehen. Unsere Amygdala will keine Veränderung, weil unbekanntes gefährlich sein könnte. Deswegen fallen wir auch nach den besten (Neujahrs-) Vorsätzen oft wieder in das alte Fahrwasser. Ein Schlüssel, um diese Hürde immer wieder aus dem Weg zu schaffen ist, dir dessen bewusst zu werden.

    Zum Gelingen von Projekten wie Gewicht verlieren, Körperform optimieren und späterem Beibehalten, regelmässigem Entgiften, sollten wir den Tatsachen in die Augen schauen. Das sind zum Beispiel Elemente wie:

    • Zeit? – wie kann ich sie einteilen für Dinge wie: Essen, Trinken, genügend Schlaf, leichte körperliche Bewegung (in den Alltag integrieren), Essen organisieren, Essen zubereiten, Zeit zum Entspannen?
    • Mitmenschen? – auf folgende Faktoren diesbezüglich muss besonders acht gegeben werden: leben andere im selben Haushalt, benötigen diese eine andere Kost? Wissen sie von meinem Projekt, soll ich sie einweihen oder besser vor Tatsachen stellen? Unterstützen mich meine Mitbewohner / Familie / Freunde in meinem Unterfangen oder muss ich mit Gegenwind rechnen (Veränderungen von geliebten Personen bereiten den Mitmenschen oft Angst)?
    • Kosten? – was ändert sich in der Beschaffung der Lebensmittel: Vollwertige Lebensmittel (Naturprodukte wie Gemüse, Obst, Fleisch, Eier etc. sind oft teuer als Pasta und Reis)? Benötige ich Nahrungsergänzung, um den Körper in seiner Leistung zu unterstützen? Bin ich Teil von einer Community oder / und Coaching?
    • Angewohnheiten – welche Snack-Gewohnheiten habe ich? Bin ich offen für Alternativen? Wie oder in welche Richtung müssten die gehen, dass ich die neuen Snack-Gewohnheiten auch später beibehalten kann?

    Zukunft – was es zu beachten gilt

    Der grösste Erfolgsfaktor ist man immer selber. Deshalb stell dir im Vorfeld die Fragen: will ich wirklich dauerhaft den vitalen und schlanken Körper behalten? Wie sieht es mit meinem Durchhaltewillen aus? Bin ich bereit, die erlangten umgestellten Ernährungsgewohnheiten (grösstenteils) weiter zu befolgen? Bin ich bereit 2-3 Korrekturtage pro Monat einzusetzen, um das erlangte Ziel beizubehalten?

    Zeitpunkt – wann ist der richtige Zeitpunkt

    Ich würde sagen: nie und immer, denn es hängt zuallererst davon ab, ob du es wirklich willst. Denn, sogar die Adventszeit kann die optimale Startzeit sein. Dazu habe ich diesen Blog Artikel geschrieben. Klar gibt es strategisch günstigere Situationen wie zum Beispiel dann, wenn keine Festtage oder keine 5 Familienfeiern im selben Monat sind.

    Wert sein – bin ich es mir Wert?

    Einladungen werden immer mal wieder unverhofft ins Haus flattern. Wahrscheinlich gefühlt sogar vermehrt genau dann, wenn du eine Stoffwechselaktivierung oder Entgiftung geplant oder sogar am Laufen hast. Unbewusst steht dann die Frage im Raum, bist du es dir Wert, für dich und deine Bedürfnisse, dein persönliches Projekt einzustehen? Nimmst du die Herausforderung an, persönlich zu wachsen? Hast du die Stärke auch mal Nein zusagen und deine Bedürfnisse voranzustellen, statt immer für die anderen alles möglichst einfach zu machen. Einladungen kann man oft auch verschieben (auf die erlaubten Schlemmertage) oder sie können auf deine Bedürfnisse angepasst werden. Flexibilität auf beiden Seiten und es klappt bestimmt einen gemeinsamen Nenner zu finden. Bei spontanen Zusammenkünften hilft es, wenn du sagen kannst: für mich heute bitte ein stilles Wasser oder nein danke, heute grad nicht. Sei es dir wert, Erfolg in der Stoffwechsel-Aktivierung oder beim Entgiften haben zu dürfen.

    Bezüglich wert sein, darfst du dich auch fragen: bin ich es mir wert, saubere und natürliche Lebensmittel zu kaufen und zu konsumieren? Darf die bessere Qualität auch etwas mehr kosten? Und bin ich es mir Wert, meinen Körper mit den besten Treibstoffen auszustatten, damit er seine Arbeit so richtig gut machen kann?

    Mentale Vorbereitung – was du diesbezüglich vor der Stoffwechselaktivierung beachten solltest

    Diesen Punkt hast du schon fast durchgearbeitet, wenn du bis hierher gelesen hast. Denn du hast dich mindestens unbewusst bereits mit den gestellten Fragen auseinandergesetzt. Jetzt gehts zum nächsten Schritt und dabei hilft dir vielleicht auch dieses Zitat:

    Machen ist wie wollen – nur krasser!

    Trete in Aktion – 5 erste Schritte

    Schritt 1: entscheide dich für das Konzept, welches zu dir und in dein Leben passt und starte! Weisst du noch nicht welches, buche dir ein kostenloses 20′ Beratungsgespräch bei mir.

    Schritt 2: Nimm deine Agenda / deinen Kalender und plane „dein Projekt“ bereits jetzt zeitlich ein. Das darf ruhig auch erst in 2 Monaten sein.

    Schritt 3: Hol dir Unterstützung und melde dich bei mir oder einer anderen Person deines Vertrauens. Ich kann dir nur sagen, zusammen ist es so viel einfacher und man bleibt motivierter in der Umsetzung.

    Schritt 4: hol dir ein grosses Stück Papier oder Karton und setze dein Visionboard gleich um. Vielleicht magst du einen alten Kalender umfunktionieren und auf dessen Rückseite gleich loslegen. Nicht dass, du schon bei der ersten Hürde (grosses Papier / Karton) strauchelst (kenne ich von mir selbst). Suche Bilder von dir wo du glücklich strahlst und drucke sie auf Papier, welches du zurechtschneiden kannst. Welche Situationen und Orte wünschst du dir glücklich und in deiner Wunschform zu erleben? Suche dir dafür aus Zeitschriften und Magazinen die passenden Bilder und klebe sie auf. Schreib mit einem schönen Stift: ICH BIN schlank und gesund auf dein Visionboard. Wenn es für dich sympathisch klingt, schneide Körper aus Zeitschriften, die für dich und dein Ziel stehen und ersetzte das Gesicht mit deinem. Es ist dein Visionboard – du entscheidest, wie deine Vision von deiner Zukunft aussehen soll.

    Schritt 5: Betrachte dein Visionboard jeden Tag für 5 Minuten, am besten am Morgen, bevor du den Alltag in dein Leben lässt. Spüre in dich hinein. Spüre, rieche, und visualisiere vor deinem inneren Auge, wie es sich anfühlt bereits dort zu sein. Spüre es und denk dran:

    Machen ist wie wollen – nur krasser! Sei krass und mach es!

    Der erste Teil dieses Zitates eines mir unbekannten Autors habe ich übrigens auch in mein Jahresmotto 2022 integriert: krass und laut.

     

    Porträt von Petra

  • Mehr als 25 einfache Tipps zum Gewicht optimieren und Muskeln aufbauen

    Mehr als 25 einfache Tipps zum Gewicht optimieren und Muskeln aufbauen

    Körpergewicht nachhaltig optimieren und dabei Muskeln aufzubauen, das kann ganz einfach gehen. Meine über 25 besten und leicht umsetzbaren Tipps findest du in diesem Blogbeitrag – unterteilt in 5 Bereiche:

     

    Wasser- / Flüssigkeitsversorgung für deinen Körper

    1. Trinke täglich pro kg Körpergewicht 0.03 – 0.04lt stilles, reines Wasser. —> Organe und Muskeln arbeiten nur dann optimal wenn sie mit genügend Flüssigkeit versorgt sind. Muskeln können auch nur dann optimal an Gewicht zulegen. So sind das bei 60kg Körpergewicht 2 Liter Wasser plus anderes oder bei 85kg dann 3 Liter Wasser plus anderes wie Kaffee, Tee, Bouillon etc.
    2. Trinke nichts zum Essen, denn die getrunkene Flüssigkeit verdünnt die Magensäure. —> Um das Essen gut und gründlich aufspalten zu können muss die Magensäure konzentriert und sauer sein.
    3. Befolge Tipp Nr. 1 und 2 für mindestens 3 Monate. —> Es wird Routine und dadurch eine lebensverlängernde, gesunde Gewohnheit. Dazu fühlst du dich fitter und gibst deinen Muskeln eine der wichtigsten Grundlagen zum Aufbau und Erhalt.
    4. Trinke alle 55 Minuten 3dl Wasser und stelle wenn nötig den Wecker dazu. —> Mehr Wasser nützt aufs Mal nichts, weil es vom Körper nicht verstoffwechselt werden kann. Diese Methode hilft dir auf deine zu trinkende Wassermenge zu kommen. Prost!
    5. Trinke deine persönliche Menge Wasser möglichst vor 17:00 Uhr. —> Dadurch musst du nachts weniger oft raus um Wasser zu lösen.
    6. Achte auf gutes, reines Trinkwasser. —> Es lohnt sich! Stell dir vor du trinkst täglich verunreinigtes Zeugs (und meistens wissen wir nicht wie es um die Qualität steht wenn wir irgendwo etwas konsumieren)… Es ist dann nur eine Frage der Zeit bis die Gesundheit flöten geht.

     

    Schlafen

    1. Danke deinem Körper wenn du nachts raus musst zum Wasserlösen. —> In liegender Position (beim Schlafen) können die Nieren viel besser Schadstoffe ausfiltrieren. Zudem kann dein Körper dann seine Zellen besser reparieren, erneuern und Abfallstoffe zum Ausscheiden vorbereiten. Dein Körper arbeitet also auf Hochtouren während du schläfst, toll oder?
    2. Gönne deinem Körper nachts ca. 7.5h Schlaf/Ruhezeit. Versuche diese empfohlene oder deine persönliche ideale Menge Schlaf/Ruhezeit einzuhalten. —> Menschen die zu wenig Schlaf und Ruhezeit haben, essen mehr (körpereigene Kompensation) und haben dazu ein schlechteres Sättigungsgefühl.
    3. Gewöhne dir einen 1.5h Schlaf-Rhythmus an, respektive dem Mehrfachen davon. Du wirst leichter und erholter aufwachen. —> Auf diesen Punkt bin ich vor Jahren in einem Wissensmagazin gestossen, habe ihn persönlich getestet und bin begeistert! Deshalb empfehle ich ihn dir von Herzen zum Ausprobieren.
    4. Meide eine Stunde vor dem Schlafen Blaulichtquellen (jegliche Bildschirme von TV, Telefon etc.). Oder benutze möglichst Blaulichtfilter für die Displays. Es gibt dafür auch spezielle Brillen mit Blaulichtfilter. —> Blaulicht stimuliert über unsere Augen eine Ausschüttung vom Hormon Serotonin (Aufwachhormon).  Diese Art von Licht kommt in der Natur morgens bei Tagesanbruch vor.
    5. Verdunkle den Schlafbereich komplett und verzichte auf kühle LED Leuchten im Schlafzimmer. —> Erst bei Dunkelheit schüttet der Körper richtig schön das Melatonin (Schlafhormon) aus.
    6. Meide generell stark zucker-, alkohol- und kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel, speziell auch vor dem Schlafen gehen. —> Diese beeinflussen und heizen die Körpertemperatur an, was den Schlaf unruhig macht, vor lauter zu- und abdecken.

     

    Entspannung und Bewegung

    1. Bewege dich jeden Tag an der frischen Luft bis dir richtig warm wird. —> Das kurbelt deinen Kreislauf und dadurch auch den Stoffwechsel an.
    2. Entspanne dich stündlich 1 Mal bewusst. Egal wo du gerade bist, atme tief aus und und übe dabei deinen Körper (z.B. deine Füsse) zu spüren. —> Das beruhigt dein Nervensystem ungemein. Erst mit ruhigem Nervensystem kann der Körper die aufgenommene Nahrung auch gut verstoffwechseln.
    3. Übe einmal am Tag „die 5 Tibeter“. —> Diese Stärken deinen Gleichgewichtssinn, deine Rumpf- und Armmuskulatur und dehnen gleichzeitig viele Bereiche deines Körpers.
    4. Plane voraus und mache mindestens einmal die Woche einen Waldspaziergang. —> Die Waldluft setzt verschiedene Körper-Reparaturvorgänge in Gang. (Buchtipp: der Biophilia Effekt).
    5. Trainiere und beanspruche deine Körpermuskeln mindestens einmal die Woche stark, am besten abends (ausser das Einschlafen fällt dir generell schwer, denn trainieren wirkt auch anregend). —> Hilft einen Wachstumsreiz bei den Muskeln auszulösen. Setze Ernährungs-Tipp Nr. 3 um. Das hilft auch beim Erhalt und dem Aufbau der Muskeln. Gönne dir nach dem Training idealerweise Tipp 6 (Basenbad) – hilft die entstandenen Übersäuerungen in den Muskeln auszuscheiden.
    6. Geniesse einmal pro Woche ein Basenbad (bade in Wasser mit zugesetztem basischen Badesalz) oder wasche dich täglich mit einer basischen Lösung ab . —> Das hilft das Zuviel an Säure, welche zum Beispiel durch Stress, Muskelbelastung und den Konsum von zu vielen stark zuckerhaltigen Lebensmittel entstanden ist, auszuscheiden (die Haut ist unser grösstes Ausscheidungsorgan). Positiver Nebeneffekt: ist toll zu deiner Haut (nach der Anwendung am Besten NICHT abspülen sondern auf der Haut trocknen lassen. Der Körper kann so weiter gut über die Haut ausscheiden was es auszuscheiden gilt).

     

    Ernährung

    1. Iss soviel wie dein Körper verbraucht. —> Oder etwas weniger, wenn du Gewicht verlieren möchtest. Ein Zuviel an Kalorien lässt das Hüftgold wachsen.
    2. Iss vor allem natürliche, unverarbeitete, echte Nahrungsmittel.—> Damit meine ich z.B., die von der schweizerischen Krebsliga empfohlenen 5-7 Portionen (deine Handgrösse ist eine Portion), saisonales, regionales, frisches Gemüse und reife Früchte möglichst in Bioqualität und in verschiedenen Farben. —> Wichtig ist, gut gewaschen und für deine Verdauung besser auch geschält und schonend gekocht (die Schale ist immer schwerverdaulich und von der Natur gegen Fressfeinde gemacht. Blähungen wären übrigens ein Zeichen dafür, dass auch du die Schale nicht gut verträgst – die paar Vitamine die es näher bei der Schale hat, macht dein Körper mit dem besseren Verdauen noch lange wett. Dazu erzeugen Blähungen Fusel-Alkohole welche den Körper hochgradig, negativ und zusätzlich belasten).
    3. Achte darauf genügend Proteine und alle essentiellen Aminosäuren aufzunehmen. Ganz wertvoll sind Eier (alle essentiellen Aminosäuren sind enthalten), echtes frisches Muskel-Fleisch (möglichst kein Schwein) und wenn du es verträgst ohne Blähungen zu haben: Hülsenfrüchte. Alles am besten frisch und schonend gekocht. —> Aminosäuren sind die verstoffwechselten Teile aus den Proteinen. Diese sind für alle Hormonabläufe zuständig wie gutes Schlafen, gute Laune, Ausgeglichenheit und für eine stabile Zellstruktur. Das bedeutet, die Zellen sind widerstandsfähiger und dein Körper bleibt in Form oder kommt wieder in Form nach Gewichtsabnahme (Hautlappenreduktion).
    4. Vermeide Zusatzstoffe wie Nitritpökelsalze, Stabilisatoren, Geschmacksverstärker und möglichst E-Nummern-Stoffe. —> Diese Stoffe vermüllen deine Zellen und stören den Stoffwechsel massiv. Zum Teil beeinflussen sie stark, dass das Gegessene schlecht verdaut werden kann. Dazu landen Teile dieser gegessenen Stoffe später statt in der Toilette in unserem Hirn (Alzheimer und Co. lässt grüssen).
    5. Meide Alkohol und andere Drogen wie auch gängige Medikamente (weil sie ja schnell und praktisch wirken). —> Alkohol ist für unser Körper ein Gift, alle anderen wichtigen Stoffwechselprozesse werden nach hinten geschoben bis der Alkohol abgebaut ist. Medikamente (z.B. Antibabypille) und Drogen wie Nikotin haben Nebenwirkungen. Beim Abbau dieser Stoffe hat der Körper a) einen erhöhten Verbrauch von Vitalstoffen und b) bei etlichen Medikamenten auch eine Blockade bei der Aufnahme von Vitalstoffen.
    6. Beschränke den Konsum von Getreide (Brot, Pasta) und Zucker auf ein absolutes Minimum. Bevorzuge statt dessen, wenn es eine Kohlenhydratreichemahlzeit sein soll, Kartoffeln und Mais. Beachte dabei Ernährungs-Tipp 1! —> Getreide enthält viel Phythinsäure welches sich negativ auf den Säuren-Basen-Haushalt auswirkt (Kartoffeln und Mais enthalten keine Phytinsäuren). Die generell zu saure mitteleuropäische Standard Ernährungs- und Lebensformen (Getreide, Zucker, Alkohol, Stress, Trauer) bilden den optimalen Nährboden für sämtliche entzündungsbedingten Erkrankungen.
    7. Ergänze deine hoffentlich gute Grundernährung mit Ergänzungsmitteln, die die Lücken in deiner Ernährung schliessen. Verwende solche die in erster Linie auch beim Darmaufbau ansetzen. —> Achte bei der Wahl der Ergänzungsmittel auf geprüfte Inhaltsstoffe (GMP), grösste Reinheit (Kölner Liste) und dass die Qualität (Tüv) und Wirkung geprüft sind, bestenfalls sogar patentiert.

    Darmgesundheit und Darmpflege

    • Pflege deinen Darm in dem du ihn gut fütterst. Achte darauf, dass du das Gegessene gut verwertest und du generell ein wohliges Gefühl in dem Bauchbereich hast. Tipps dazu findest du in meinem Blogbeitrag über das Mikrobiom. —> Denk dran, der Darm ist der wichtigste Spieler vom ganzen Immunsystem. Keine Gesundheit ohne Darmgesundheit. Und dein Darmhirn dankt es mit gutem Feedback (gute positive Grundstimmung und Gedanken).
    • Achte auf deinen biologischen Output. —> Echt! Wirf jedesmal einen Blick zurück und kontrolliere an Hand der folgenden Parameter (nur so kannst du prüfen ob dir das Gegessene auch wirklich gut tut:
      •  a) Der Akt sollte weder explosiv, noch stinkend und auch nicht mit rotem Kopf passieren. —> „Explosiv“ kann bedeutet, es hat zu stark gegärt (z.B. abends Salat gegessen dazu ein Glas Wein getrunken, das ganze will jetzt schnell raus) oder das Gegessene ist mit deinem Körper nicht wirklich kompatibel. Stark riechender Output lässt auf eine falsche Zusammensetzung der Darmbakterien schliessen. Wer beim Darm entleeren oft einen „roten“ Kopf bekommt, sollte dringend Tipp 1 unter Wasser- / Flüssigkeitsversorgung befolgen und dazu auch darauf achten, dass genügend lösliche und unlösliche Ballaststoffe gegessen werden.
      • b) Es sollte locker passieren und nicht mehr Zeit als das Wasserlassen beanspruchen. —>Auch hier hilft Tipp 1 unter Wasser- /Flüssigkeitsversorgung
      • c) Der Stuhl sollte gut und einfach rausfallen. —> Vom Toilettenpapier braucht es lediglich ein Kontrollblatt. So wie es bei gesunden Tieren auch der Fall ist. Ist das Tier gesund hat es kein kotverschmiertes Hinterteil.
      • d) Die Form des Stuhls sollte maiskolbenartig sein und mit einer dünnen Schleimschicht bezogen sein. —> Das würde auf eine gut funktionierende Darmschleimhaut und Durchlaufzeit hindeuten.
      • e) Der Stuhl sollte im Toilettenwasser untergehen. —> Schwimmt der Stuhl, ist das ein Zeichen für zu viele Kohlenhydrate (Brot, Früchte etc.). Durch den Gärprozess hat es zu viel „Luft“ im Stuhl.
      • f) Nach 10 Liter Spülwasser ist vom „Geschäft“ nichts mehr sichtbar —> Ist die Toilettenschüssel verschmiert, dann sieht es wohl bei unseren Darmzotten ganz ähnlich aus. Sind die Darmzotten nicht gepflegt (dazu braucht es lösliche und unlösliche Ballaststoffe) sondern vielleicht zugemüllt oder durch Unverträglichkeiten oder Allergien sogar zurückgebildet, können auch die guten Nährstoffe aus dem Essen nicht aufgenommen werden.

     

    Und zu guter letzt, gleich noch einen oder besser gesagt zwei Tipps: Sei ehrlich zu dir selber! Führe einmal für 14 Tage ein genaues Ess-, Trink-, Schlaf- und Bewegungsprotokoll! —> Es ist deine Gesundheit und du hast es in der Hand. Vergiss nicht: ohne Gesundheit ist alles NICHTS.

    Interessiert dich das Thema mehr Energie im Speziellen? Und du möchtest etwas in die Hand was wirkt – auch dann wenn du von den obigen Tipps nicht alle umsetzten vermagst? Dann schau dir  das Power Plus Paket an. Ein Angebot von mir mit der Möglichkeit es individuell auf dich anzupassen.

    Petra im Kreis

  • Joghurt mit 4 Kulturstämmen selber machen – ganz einfach!

    Joghurt mit 4 Kulturstämmen selber machen – ganz einfach!

    Es ist so einfach, leckeren Joghurt selber zu machen! In diesem Artikel zeige ich, wie du mit dem „Kit“ den für mich leckersten Joghurt selbst herstellen kannst. Für viele Fälle (Darmthemen wie Verstopfung, Blähungen, Durchfall) ist dieser Joghurt die passende Lösung. Auch für Schleckmäulern wie mich, als sinnvolles Frühstück oder als Zusatz-Proteinquelle nachmittags, bestens geeignet. Wie kinderleicht es ist, diesen selber anzusetzen, zeige ich gerne. Zusätzliches Plus von Selbstgemachtem: du weisst, was drin ist (Zucker, Milchqualität, Aromen etc.)!

    Zutaten und Hilfsmittel

    Man nehme / organisiere Folgendes:

    • 1 Liter Milch (zimmerwarm ca. 20°), Alternative: Soja- oder Magermilch oder laktosefreie Milch, für die optimale Bakterienkultur-Reife
    • 1 Beutel Joghurt mit 4 Kulturstämmen à 50.5 g für Drink-Joghurt oder für stichfesten Joghurt. (Unter dem Link findest du das Produkt und dort unter Product Ingredients die Namen der Bakterienstämme. Zusätzlich beim stichfesten Joghurt auch die Information, dass Rindergelatine enthalten ist. Du kannst dir dieses Produkt auch holen, wenn du nicht in der Schweiz wohnst, der Preis kann dabei durchaus günstiger werden.)
    • Joghurtbereiter mit Innenbehälter (BPA-frei), auf Thermobasis, stromsparend
    • Schere
    • Schwingbesen / Schneebesen / Schneerute
    • Wasserkocher oder Kochplatte, Pfanne und 3/4 Liter Wasser, zum Wasserkochen
    • Topfuntersatz aus Holz, Kork oder ähnlichem
    Werkzeugliste für Joghurtherstellung bestehend aus Joghurtbereiter mit Innenbehälter, Pulver mit 4 Bakterienstämmen, Schwingbesen, 1 Liter Milch, Schere
    Diese Utensilien sind nötig zur Herstellung des Joghurts mit den vier verschiedenen Bakterienstämmen (die 4 Bakterienstämme, die wir am häufigsten in unserem Darmsystem haben sollten, genau im richtigen Verhältnis).

    Der Joghurtthermobereiter hat einen Innenbehälter und dieser ist für 1 Liter Flüssigkeit –> 1 Kilogramm Joghurt ausgelegt. Die Kulturen bevorzugen zur optimalen Entfaltung eine proteinhaltige „Milch“ (ideal sind Soja- oder Kuhmilch, auch entrahmt möglich).

     

    ZUBEREITUNG

    1. Ca. 3/4 Liter Wasser zum Kochen bringen.
    2. Innenbehälter gut mit klarem Wasser ausspülen, damit alle Spülmittelreste entfernt sind.
    3. Nun den Innenbehälter zur Hälfte mit Milch befüllen, ganzen Beutelinhalt „Joghurt 4 Kulturen“ einrühren.
    4. Mit einem Schwingbesen gründlich unterrühren bis das Pulver aufgelöst ist.
    5. Den Rest vom Liter Milch hinzufügen und nochmals gründlich durchrühren.
    6. Den Deckel des Innenbehälters aufsetzen und dabei möglichst viel Luft herauspressen, indem man auf den Deckel drückt.
    7. Das inzwischen kochend heisse Wasser in den Thermobehälter giessen (bis zur Oberkante der Markierung).
    8. Den Innenbehälter in den Thermobehälter einsetzen, wobei jetzt das Wasser fast bis zum oberen Rand kommt (wenn’s überschwappt, ist’s zu viel).
    9. Sofort den Deckel des Behälters aufsetzen.
    10. Den kompletten Bereiter auf einen Topfuntersatz stellen.
    11. Ca. 10 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.
    12. Nach ca. 10 Stunden den Innenbehälter zur Nachreifung und Kühlung für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen. Der stichfeste Joghurt (Beschriftung auf der Verpackung: Yoghurt Feel Good) wird erst durch das Kühlen stichfest.
    Milch wird in Innenbehälter vom Joghurtmacher gefüllt aber erst die Hälfte vom Liter
    Etwa die Hälfte der Milch wird in den Innenbehälter vom Joghurtmacher gefüllt.

     

    Joghurtpulver mit 4 Bakterienstämmen werden in Milch eingerührt
    Joghurtpulver mit 4 Bakterienstämmen werden in die Milch eingerührt.

     

    Milch wird mit Joghurtpulver verrührt
    Die restliche Milch einfüllen und nochmals gut vermischen.

     

    Deckel wird auf Behälter gesetzt und durchs draufdrücken möglichst viel Luft ausgepresst.
    Den Deckel auf den Innenbehälter setzen und durch Draufdrücken möglichst viel Luft herausgepresst.

     

    Finger zeigt auf Markierung bis wohin das heisse Wasser gefüllt werden soll im Aussenbereiter des Joghurtmachers
    Bis zum oberen Rand des Markierungsfusses kochend heisses Wasser füllen.

     

    Innenbehälter wird in den vorher mit Wasser gefüllten Aussenbehälter gestellt
    Den Innenbehälter in den Aussenbehälter stellen.

     

    Geschlossener Joghurtbereiter
    Joghurtbereiter auf eine Unterlage stellen und ca. 10 Stunden ruhen lassen bei Zimmertemperatur.

     

    So sieht der verzehrfertige Joghurt aus. Hier habe ich 1/2 Beutel Drinkjoghurtkulturen und 1/2 Beutel der Kulturen vom stichfesten Joghurt gemischt gehabt. Für mich die perfekte Konsistenz.
    So sieht der verzehrfertige Joghurt aus. Hier habe ich 1/2 Beutel Drinkjoghurtkulturen und 1/2 Beutel der Kulturen vom stichfesten Joghurt gemischt. Für mich die perfekte Konsistenz.

     

    Johurt in dunkler Schale und mit Blaubeeren und Mandelsplitter angereichert
    Pimp your Yoghurt! Hier mit Blaubeeren und Mandelplättchen.

    ANMERKUNGEN: Wichtig ist, dass die Milch zimmerwarm verarbeitet wird und der Bereiter zur Reifung auf einem Topfuntersatz steht. Das ist deshalb wichtig, damit das Wasser durch kalte Milch oder eine kalte (Stein) Unterlage nicht zu schnell abkühlt. Im Winter oder wenn die Küche kühl ist, mit einem Tuch abdecken, um so einen möglichen Wärmeverlust einzudämmen. Eine kürzere Reifezeit (8-9h) ergibt einen geschmacklich milderen, eine längere Reifezeit einen etwas saureren Joghurt

    VERZEHREMPFEHLUNG: Täglich ca. 200 Gramm des köstlichen Joghurts essen. Das kann gerne auf zwei Portionen aufgeteilt werden. Gemäss Hersteller kann der Joghurt für max. 5 Tage aufbewahrt werden. (Bei mir war das komplett ganze Kilo Joghurt nach 10 Tagen Ruhe im Kühlschrank (Ferienabwesenheit) ganze weitere 4 Tage einwandfrei geniessbar! Wichtig: immer mit sauberem Löffel Joghurt entnehmen!)

    BENEFIT: Dadurch, dass die vier wichtigsten Bakterienstämme in den 50,5 Gramm Pulvern enthalten sind, wird die Darmflora optimal gepflegt. Der Joghurt hat sogar ein Patent bekommen. Kurzum bedeutet das: eine Wirkung ist garantiert (eine Ansiedelung der enthaltenen Bakterienstämme wurde bewiesen)!

    Hier nochmals alle Links zum Joghurt-Kit an einem Ort:

    Joghurt stichfest (6 Beutel für 6 Liter)

    https://www.fitline.com/ch/de-de/products/9709071?sponsor=293886

    Joghurt Drink (6 Beutel für 6 Liter)

    https://www.fitline.com/ch/de-de/products/9709001?sponsor=293886

    Bereiter mit 6 Beutel für 6 Liter Drink-Joghurt, inkl. 2 Innenbehälter

    https://www.fitline.com/ch/de-de/products/9709100?sponsor=293886

    Bereiter mit 6 Beutel für stichfestem Joghurt (für 6 Liter), inkl. 2 Innenbehälter

    https://www.fitline.com/ch/de-de/products/9709099?sponsor=293886

    Nur Bereiter mit Innenbehälter

    https://www.fitline.com/ch/de-de/products/071300100?sponsor=293886

    Nur Innenbehälter

    https://www.fitline.com/ch/de-de/products/110000600?sponsor=293886

    Petras Fitline-Shop

    https://www.fitline.com/?sponsor=293886

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  • Innenarchitekt, Wohnberater, Farbdesigner, Raumausstatter und Sattler – was sind eigentlich die Unterschiede und was die Gemeinsamkeiten?

    Innenarchitekt, Wohnberater, Farbdesigner, Raumausstatter und Sattler – was sind eigentlich die Unterschiede und was die Gemeinsamkeiten?

    Oft werde ich gefragt, was überhaupt die Unterschiede von Innenarchitekten, Wohnberatern, Farbdesignern, Raumausstattern oder Sattlern ausmachen. Die Gemeinsamkeit all dieser Berufe ist, dass sie quasi alle mit Innenräumen zu tun haben. Warum ich jetzt das Wort quasi verwendet habe und was die Arbeitsbereiche der jeweiligen Berufe sind, erfährst du in diesem Blogartikel.

    Die einzelnen Berufe und was sie mit schönen Wohnräumen gemeinsam haben:

    Um Klarheit zu gewinnen hilft es zu wissen, für was die jeweilige Berufsbezeichnung steht. Übrigens führe ich, als ursprünglich gelernte Sattlerin (meine Erstausbildung), bewusst nur die maskuline Berufsform auf, um den Lesefluss einfacher zu halten.

    Sattlerin bei der Arbeit
    Sattlerin beim Doppelnadelnähen

    Der Sattler – Ursprung vom Leder- und Wohnhandwerk

    • Der Sattler steht für den Ursprung des Handwerkes für Leder und gröbere Textilarbeiten. Auch heute bringen die Berufsleute ein sehr umfangreiches Wissen über alle Arten von Leder und Textilien mit pflanzlichem und tierischem Ursprung mit. Sogar über die verschiedenen Holzarten und deren Eignungsbereich weiss der Sattler Bescheid. Ich nenne es den Ursprung des Handwerks deshalb, weil der Sattler früher, also vor über hundert Jahren, für jede Art des bequemen Sitzens, Liegens, Reisens und Gehen zuständig war. Er fertigte von Schuhen, Sitzpolstern, Matratzen, Ledertaschen, Koffer, Sättel und Zaumzeug fast alles für Mensch und Tier an. Er kam immer dann zum Einsatz wenn Leder oder grobe Tuch- und Seilwaren verwendet wurden. Heute ist dieser Beruf in der Schweiz in drei Fachrichtungen erlernbar. Er führt nach 3 Jahren und bestandener Prüfung, zum eidgenössisch anerkannten Abschluss „Fachmann/-frau Leder und Textil EFZ“. Jeweils mit Zusatz der Fachrichtung, z.B. „Pferdesport“. Weitere mögliche Fachrichtungen sind „Fahrzeuge und Technik“ Carrosseriesattler/in sowie „Feinlederwaren“ Portefeuiller/in.
    • —> Hier gilt zu beachten: nicht jeder Sattler (oder wie es heute genannt wird: Fachmann Leder und Textil) ist in jedem Gebiet gleich erfahren. Das heisst, manche sind stärker bei der Lederverarbeitung, andere beim Polstern oder im industriellen Produktionsbereich. Es lohnt sich den Fachmann nach dessen Erfahrungsbereich und Schwerpunkten zu fragen.
    Petra beim Vorhangnähen
    Petra beim Vorhangnähen

    Der Raumausstatter – Macher

    • Ein Raumausstatter ist quasi der Macher. Früher wurde dieser Beruf bei uns in der Schweiz auch Innendekorateur genannt. Er kann polstern, textile Bodenbeläge verlegen, Vorhänge und deren Systeme installieren. Zudem kann er Möbel und Objekte montieren. Er hat ein breites Wissen über Materialien und eine seriöse handwerkliche Ausbildung.
    • —> Hier gilt zu beachten: nicht jeder Raumausstatter ist in jedem Gebiet gleich erfahren. Das heisst, manche sind stärker beim Bodenbeläge verlegen, andere bei den Vorhängen und wieder andere beim Polstern oder beim Tapezieren von Flächen. Es lohnt sich also den Fachmann nach seinen Stärken zu fragen.

    Der Wohnberater – Einrichtungsberatung

    • Ein Wohnberater ist grundsätzlich jemand, der dir hilft, deine Räume mit Möbeln und Accessoires neu einzurichten. Er hat, wenn er richtig ausgebildet ist, Kenntnisse über Bodenbeläge, Vorhänge, Möbel, Lichtquellen und Materialien, die zum Einrichten verwendet werden.
    • —> Hier gilt zu beachten: der Wohnberater ist meist bei einer Firma angestellt. Diese hat ihre gängigen Lieferanten und Modelle. Das bedeutet, dass diese wahrscheinlich bevorzugt empfohlen und verkauft werden. Somit ist der Wohnberater nicht ganz unvoreingenommen, wenn es darum geht, für den Kunden die perfekt passende Lösung zu finden. Diese enge Zusammenarbeit mit den bekannten Lieferanten bringt dafür den Vorteil, dass die Produkte und deren Qualität gut bekannt sind und ideal eingesetzt werden können. Die Wohnberaterausbildung ist oft eine der Weiterbildungen, die ein Raumausstatter absolviert.

    Wohnen mit Farbe
    Wohnen mit Farbe mit Petra machts, Foto: Kai Zumkemi

    Der Farbdesigner – Verbindet Menschen mit dem Raum

    • Der Farbdesigner ist der Fachmann wenn es um die Auswahl der richtigen Farbe für den Raum oder das Haus geht. Er ist deine Ansprechperson sowohl für einzelne Räume, als auch für ganze Konzepte von Privat- über Gewerbliche- bis zu Büroräumlichkeiten. Er hat ein sehr tiefes und breites Wissen über Farben und deren Wirkungen auf den Raum und die Benutzer des Raumes. Der Farbdesigner ist idealerweise ein Berater, der die Farben nicht nur sieht sondern auch spürt. Natürlich sollte auch dieser Berater den Nutzen und die Bedürfnisse der Menschen in den Vordergrund stellen, um so die ideal passende Lösung eruieren zu können.
    • —> Hier gilt zu beachten: Wie tief und breit das Wissen des Farbdesigners ist, hängt natürlich nicht nur mit der Ausbildung zum Farbdesigner zusammen. Aufschluss gibt hier sowohl der berufliche Hintergrund wie auch seine Erfahrung, Offenheit oder auch seine Kenntnisse für andere, zum Beispiel geschichtliche, kulturelle oder auch Feng Shui Hintergründe.

    Ankleide vor dem Umbau
    Ankleide nach Umbau
    Ankleide nach Umbau mit Petra machts, Foto: Kai Zumkemi

    Der Innenarchitekt – kreativer Koordinator

    • Der Innenarchitekt hat nochmals ein tieferes Wissen als der Wohnberater. Er versteht nicht nur was es braucht um Räume schön einzurichten, sondern weiss z.B. auch was Bausubstanz heisst. Der Innenarchitekt hat tiefere technische Kenntnisse als der Wohnberater. Zum Beispiel ist er darauf geschult die richtigen Abklärungen zu treffen um wichtige Entscheide richtig fällen zu können. Zum Beispiel: ist eine Wand tragend oder darf sie rausgerissen werden um den Raum zu öffnen. Er ist Dreh- und Angelpunkt bei den Projekten. Er koordiniert und organisiert und entlastet so ganz stark den Auftraggeber.
    • —> Hier gilt zu beachten: ein Innenarchitekt muss nicht zwingend teuerer sein, als zum Beispiel ein Farbdesigner. Oft ist es aber so, dass für den Beratungsdienst von Wohnberater, Farbdesigner und Innenarchitekt Kosten berechnet werden. Wogegen die Raumausstatter oder Handwerker in vielen Gegenden der Schweiz für die Beratung und Offertenstellung keine Extrakosten berechnen. Das heisst, es lohnt sich immer im vornherein zu besprechen, welche Kosten wie berechnet werden.

    Fazit: Der Sattler und der Raumausstatter sind quasi die Handwerker. Farbdesigner, Wohnberater und Innenarchitekt sind vor allem beratend und konzeptionell tätig. ☀️

    Nun habe ich dir die Unterschiede beschrieben. Wenn du dich nun fragst wobei ich dir weiterhelfen kann: ich bin gelernte Sattlerin, nähe Vorhänge und installiere Vorhangsysteme, bin Farbdesignerin und Innenarchitektin. Dazu habe ich über 14 Jahre als Wohnberaterin gearbeitet und davor gepolstert und Böden verlegt. Noch Fragen? Ich freue mich! 🤗

    Das Leben is(s)t bunt! ☀️Petra machts GmbH☀️

  • Network-Marketing: was ist das? Und ist das seriös?

    Was ist Network Marketing?

    Netzwerkmarketing wird auch Multi-Level-Marketing (MLM) oder Strukturvertrieb genannt. Im Unterschied zum klassischen Direktvertrieb, bei dem der Unternehmer seine Ware über angestellte Außendienstmitarbeiter direkt dem Endkunden verkauft, wird beim Network Marketing ein Teil dieser Kunden zusätzlich selber zu Network Marketern. Sie erwirtschaften ebenfalls Umsätze und dadurch Provisionen.

    MLM wird oft nebenberuflich, aber auch als Haupttätigkeit betrieben. Viele Network Marketer sind Verkaufslaien. In der Regel schaffen es nur wenige, in eine der oberen Ebenen des oft als pyramidenförmig dargestellten Vertriebssystems aufzusteigen.

    Die meisten, grösseren Unternehmen sind übrigens pyramidenförmig aufgebaut.  Ob dieses System nun im Organigramm senkrecht oder waagrecht dargestellt wird: Oben ist der Verwaltungsrat oder Inhaber, darunter der Geschäftsführer und die Abteilungsleiter etc., und ganz zu unterst die vielen, fleissigen Arbeiter. 

    Organigramme verschieden dargestellt
    Organigramme verschieden dargestellt

    Netzwerkmarketing / MLM ist eine moderne Form des Empfehlungsmarketings: Der zufriedene Kunde empfiehlt das Produkt weiter und verkauft es selbst an andere Verbraucher. Ein Teil dieser wird dann ebenfalls zu Empfehlenden. So vergrößert sich die gesamte Vertriebsorganisation recht schnell und das Unternehmen kann seine Produkte ohne großen eigenen Marketingaufwand absetzen.

    Wieso schreibe ich über Network Marketing?

    Ganz einfach, meine eigene langjährige und gute Erfahrung mit der  Vertriebsart Network Marketing motiviert mich, diese auch anderen vertrauter und zugänglicher zu machen.

    Wenn es mir mit diesem Blog gelingt, gewisse Unsicherheiten in Bezug auf MLM (Multi Level Marketing) aus der Welt schaffen, habe ich mein Ziel für diesen Blog bereits erreicht. 😊

    Wie ich zum Network Marketing gekommen bin

    2006 habe ich mich als Teampartner bei einer Firma registriert, deren Produkte mit dem Vertriebssystem Networkmarketing in den Markt getragen werden. Ich habe mich damals als Teampartner registriert, weil ich so die Produkte zum Einkaufspreis bekommen konnte, ohne dass ich dafür grosse Verpflichtungen eingehen musste.

    Ich war damals in einer sehr angespannten privaten Beziehungssituation. Nervlich und beruflich war ich sehr stark gefordert. Dazu war auch die finanzielle Situation schwierig. Dann habe ich einfach einer lieben Person vertraut: meiner Masseurin! Ich war bei ihr in Behandlung, weil ich einen extrem verspannten Nacken hatte. Deshalb, und weil sie über meine schwierige Situation Bescheid wusste, hatte sie mir ein spezielles Vitaminpulver empfohlen. Sie wollte damit erreichen, dass meine Nerven normal funktionieren konnten. Und ich kann für damals und noch heute sagen, die Produkte wirken. Meine Masseurin hatte ihr Ziel, mir und meinen Nerven zu helfen erreicht 😊. Mir geht es wunderbar. ☀️

    Ich bin meiner Masseurin einfach nur dankbar, dass sie mir die Produkte damals empfohlen hat. Damit ich mir die Produkte auch leisten konnte, erklärte sie mir das Vertriebssystem und die Verdienstmöglichkeit. Heute, über 15 Jahre später, kann ich sagen, es war eine der besten Entscheidungen die ich je getroffen habe!

    Natürlich hatte ich auch Glück und wirklich gute Menschen im Hintergrund. Denn ich hatte damals einfach vertraut, ohne jegliche Abklärungen. Heute bin ich glücklicher und dankbarer denn je, genau mit dieser Firma und dem Vitaminpulver damals im MLM gestartet zu haben.

    Seit wann gibt es Network Marketing / MLM? Von wo kommt dieser Strukturvertrieb?

    In den USA, während der Wirtschaftskrise in den 1930 und 1940er Jahren, suchte man nach neuen Vertriebskanälen und Möglichkeiten. Eine damals wie heute wichtige Erkenntnis war, dass sich Sachen einfacher verkaufen lassen, wenn einem diese von Freunden empfohlen werden.

    Unternehmen ließen ihre Produkte von Menschen wie du und ich auf selbstständiger Basis an Mann und Frau bringen. So entwickelte sich dort zuerst der Direktvertrieb und später, ungefähr Ende der 60er Jahre, das Network Marketing. 

    Sind alle MLM Firmen seriös? – Leider nein!

    Leider ist nicht jede Firma, die diese Vertriebsart wählt, seriös und kompetent genug, um auch langfristig für ihre Vertriebspartner ein verlässlicher Partner sein zu können. Dazu braucht es richtig gute Unternehmer, die speziell gut vorausplanen, organisieren und kalkulieren können. Ein Networkunternehmen kann nämlich überdurchschnittlich schnell wachsen. Dieses schnelle Wachstum hat leider schon viele Firmen und ihren selbständigen Vertriebspartnern den Ruin gebracht. Unter anderem, weil sie die Produkte nicht mehr zur Zeit liefern konnten.

    Zudem ist nicht jede Networkmarketing Firma legal am Markt. Es müssen oft diverse Zulassungen des jeweiligen Landes eingeholt werden, wo die Firma oder ein Produkt neu an den Markt gehen soll. Bei diesen Zulassungen hapert es ebenfalls bei einigen Firmen.

    Es gibt auch Menschen, die mit seriösen Firmen zusammenarbeiten, jedoch persönlich die vorgegebenen Richtlinien nicht einhalten. Das kann bedeuten, dass neue Vertriebspartner oft unsachgemäss aufgeklärt werden. Oder diese Neuen werden dazu motiviert, extra viele Produkte selber einzukaufen. Das meistens aus dem Grund, weil es andernfalls zu keiner oder nur zu einer geringen Bonusauszahlung kommt. Oft sind diese Vertriebspartner dann nicht in der Lage, die Produkte weiter zu verkaufen oder innert nützlicher Frist selber zu verbrauchen.

    Schneeballsystem, oder nicht? 

    Ein nicht legales System, oft Schneeballsystem genannt, funktioniert so, dass Beteiligte neue Interessenten für das Unternehmen gewinnen oder anwerben können und bereits dafür Geld erhalten. Dieses Geld wird auch Kopfgeld genannt. Es geht nicht um den Verkauf von echten Produkten, sondern darum, dass Menschen einsteigen und dafür viel Geld fliesst. Dieses Geld wird dann an die bereits besetzten Positionen ausbezahlt.

    Echte und legale Systeme erkennt man unter anderem daran, dass echte Produkte die Hand wechseln. Echte Produkte bringen jedem Käufer einen echten Mehrwert, eine echte Gegenleistung, z.B. in Form eines physischen Produktes wie zum Beispiel einem hochwertigen Kosmetik- oder Vitaminprodukt.

    Diese Tatsachen, dass es unseriöse Firmen wie auch seriöse Firmen mit unseriösen Partnern gibt, kann man nicht wegdiskutieren. Dadurch fällt leider oft ein schlechtes Licht auf die seriösen Firmen und Partner, die sowohl seriös als auch legal arbeiten.

    Woran erkenne ich die Seriosität einer Firma mit dem Vertriebssystem Networkmarketing?

    • Der Vergütungsplan ist vom Gesetz geprüft und als fair befunden.
    • Eine Vergütung (Provision) wird nur für Produkte, die gehandelt werden, ausbezahlt, nicht für leeren Handel (Kopfgeld).
    • Die Firma ist einem Verband für Networkmarketing angeschlossen. In der Schweiz ist es der Verband SVNM (Schweizerischer Verband für Networkmarkteting) und in Deutschland der BVNM (Bundesverband Networkmarketing).
    • Innovation und langjähriger Bestand am Markt, gepaart mit solidem Wachstum zeichnet die Marktfähigkeit und Beständigkeit aus.
    • Die Registrierung als Partner ist in der Regel mit etwa Euro 100.- möglich (Starterkit mit Geschäftsunterlagen und Produkten).
    • Die angebotenen Schulungen sind entweder kostenlos oder sehr günstig (unter Euro 100.-) erhältlich.
    • Die gekauften Produkte können innert 30 Tagen mit Geld zurück Garantie zurückgesendet werden.
    • Die Produkte sind von hoher Qualität, und diese ist idealerweise geprüft und durch Gütesiegel bestätigt.

    Woran erkenne ich die Legalität einer Firma mit dem Vertriebssystem Networkmarketing?

    • Jedes Produkt ist in dem Land, wo es gehandelt wird, geprüft und zugelassen.
    • Jeder Vertriebspartner hat die selben Voraussetzungen beim Start und später bei der Vergütung, egal wann gestartet wird. Jeder kann die Spitze des Vergütungsplanes erreichen.
    • Der Vergütungsplan ist gesetzlich geprüft.
    • Im Vergütungsplan ist es geregelt, dass jeder Vertriebspartner für seine eigene Leistung verantwortlich ist und leistungsbezogen entlohnt wird. Entlohnung erhält man, wenn Produkte die Hand wechseln.
    • Der Vergütungsplan zahlt nur bis in eine festgelegte Tiefe (Ebene) aus.
    • Die Firma hält seine selbständigen Vertriebspartner an, Buch zu führen und den Erlös zu versteuern.

    Für mich ist das Vertriebssystem Networkmarketing eine der fairsten Handelssysteme, unter anderem, weil jeder genau gleich behandelt wird,  respektive die Preise und die Entlohnungen genau festgelegt sind.

    Persönlich habe ich selber die Erfahrung gemacht, dass dies im freien (normalen) Handel nicht so ist. Das heisst z. B., ein Möbelverkaufsgigant geht zum Produzent und sagt: ich kaufe deine Produkte, doch ich bezahle nur so und soviele Prozent vom handelsüblichen Verkaufspreis. Ein kleines Möbelhaus hat diese Macht nicht und kann somit nicht mit gleich langen Ellen am Markt konkurrieren. Ein weiteres Beispiel, das mich persönlich stark erstaunt hat: Versicherungen sind in vielen Fällen mit ihren Preisen ebenfalls flexibel. Das heisst, die Preise sind nicht fix und verankert, sondern werden je nach Kunde und dessen Verhandlungsgeschick angepasst. 

    Im Multi-Level-Marketing haben alle die selben Geschäftsbedingungen. Was individuell ist, ist die Bereitschaft, Neues dazu zu lernen. Oft fehlt dem Einzelnen Geduld, Ausdauer und das Wissen über die Produkte die er vertreibt. Zudem wird erfolgreich, wer fleissig und empathisch Menschen kontaktieren und informieren kann. Oft fehlt ebenfalls die Bereitschaft, die extra Meile zu gehen. Damit meine ich, Zeit für diese neue Tätigkeit frei zu schaufeln und diese in das eigene Geschäft zu investieren. Die Verlockungen sind oft gross und der Leidensdruck zu klein, um diese Mehrarbeit auf sich nehmen zu wollen. Zudem hilft es, mit einem guten Durchhaltevermögen und dicken Fell ausgestattet zu sein, denn nicht jeder mag die angepriesenen Produkte oder das Vertriebssystem.

    Eines ist sicher, Network-Marketing ist in vielen Punkten eine geniale Möglichkeit:

    1. hat jeder von der Firma her die gleichen Start – Bedingungen (egal wie alt, ob Mann oder Frau, wie der bisherige Ausbildungsstand ist, egal welche Nationalität jemand hat).
    2. ist es eine Lebensschule und Persönlichkeitsentwicklung (wie gehe ich auf Menschen zu, wie kommuniziere ich, wie authentisch bin ich, wie gut kann ich mit „Neins“ umgehen, wie behandle ich Kunden und Teampartner).
    3. ist die Entlohnung leistungsbezogen und unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft.
    4. entscheidet jeder selber, ob er in diese Selbständigkeit als Partner einsteigen möchte und wieviel Zeit, Fleiss und Engagement er zu investieren bereit ist.

    Fazit 

    Mein Fazit: Network-Marketing ist eine geniale Chance. Über Erfolg oder Misserfolg entscheidet jeder selber. Vorausgesetzt man hat im Vornherein die Produkte, die Firma, den Marketing- / Vergütungsplan sowie das Team, wovon man ein Teil wird, geprüft.

    Die Firma, bei der ich seit über 15 Jahren nur positive Erfahrungen als Vertriebspartner gesammelt habe, heisst PM-International. Für mich ein Vorbild für die ganze Branche und seit fast 30 Jahren am Mark. Inzwischen im Wettbewerb unter 22’ooo weltweit tätigen Networkmarketing Firmen auf Platz #9, das nenne ich eine starke Leistung. Wenn du gerne mit dieser Firma, in meiner Struktur und mit meiner persönlichen Unterstützung im Networkmarkteting starten möchtest, registriere dich. Hinterlasse mir deine Kontaktdaten auf petra@petramachts.ch und ich melde mich umgehend.