Diesen Artikel schreibe ich, weil meine Blog-Kollegin Katja Hammerschmidt zu ihrer Blogparade, „Was ich von meinem Tier gelernt habe“, eingeladen hat. Falls du auch schon mal etwas von einem Tier gelernt hast, interessiert dich vielleicht auch, wie und was andere Menschen von ihren Tieren lernen. Hier geht es zu der Zusammenfassung aller Geschichten.
Diese Themen findest du in diesem Blogartikel:
Wer ist Amor und wie sind wir zu ihm gekommen?
Amor, unser Hund, ist ursprünglich ein Berliner. Vor sechs Jahren, gerade zur C-Zeit, haben wir wieder nach einem lieben Hund Ausschau gehalten. Der Labrador -Vorgänger „Nemo“, war da, seit mehr als einem Jahr, über die Regenbogenbrücke gereist. Gerade meinem Partner fehlte die Fellnase im Hause sehr.
Ein Rodesian Ridgeback – Labrador Mischling haben wir uns vorgestellt. Ein Mischling der beiden Rassen könnte etwas familienfreundlicher und umgänglicher sein, als ein reiner Rhodesian Ridgeback. Das haben wir uns so vorgestellt und im World Wide Web geschaut. In Oranienburg bei Berlin wurden wir fündig. Eigentlich wäre der Welpe zu jemand anderem gekommen, der hatte allerdings beim Besuchstag bemerkt, dass er auf Hundehaare allergisch reagiert. So wurde nochmals eine Anzeige mit Bild ins Internet gestellt. Mein Partner Damian, hat sein Foto gesehen und es mir abends, wir lagen bereits im Bett, gezeigt und gefragt: Was meinst du zu dem?

Die Neugier hat uns einen DNA-Test machen lassen
Ach wie soll ich es hier erzählen? Amor war zu Beginn einfach nur herzig, lieb und jöööh! Dieses kleine Hundetierchen mit dem fast nackten Bauch.
Doch schon bald, das heisst nach ca. 2 Monaten, meinte mein Partner: „Ich sehe einfach nichts von einem Labrador in ihm“. Kein „Gefallenwollen“, wie wir es von den Vorgänger Labrador Retrievers gewöhnt waren, war da. Amor war anders. Wir fanden eine Möglichkeit, anhand einer Speichelprobe, einen DNA-Test machen zu lassen. Tatsächlich wurde nichts von einem Labrador in den Genen gefunden. Dafür aber viel Jagdhund und dazu auch Hof- und Hütehunde-Gene. Gemäss DNA ist „Amor“ also hauptsächlich Rhodesian-Ridgeback, mit einigem vom Kleinem Münsterländer und etwas Dogo-Argentino und mindestens die Farbe vom Rottweiler. Es war also viel mehr Starkes-Tier in Amor drin, als wir es für unseren Hund geplant haben.
Das erklärte uns nun die grosse Energie dieses Tieres. Daneben wurde uns bewusst, bei „Amor“ dürfen und müssen wir klar sein im Grenzen setzen, Regeln aufstellen und Impulskontrolle trainieren und einfordern. Das sind Voraussetzungen, damit er uns nicht später als grosser Hund auf der Nase herumtanzt.
Wie ich durch Amor gelernt habe, bewusst zu sein und Energien wahrzunehmen
Amor ist zu Hause ein „Schmusehund“. Er mag seine Kuschelbettchen und seine abendliche Kuschelstunde. Ist auch sein flauschiges Bett mit auf Reisen dabei, kann er darin immer super gut herunterfahren und schlafen.
Doch kaum gehts nach draussen, ist der Energieschalter wie umgelegt. Oder anders gesagt, Amor spürt und riecht sehr fein und gut, wie die Energie im Umfeld gerade steht. Ist sie quirlig und unternehmungslustig, steigt er sofort drauf ein. Oder auch, wenn die Stimmung unter den Hunden explosiv oder aggressiv ist, da reagiert Amor sofort mit und lässt nichts anbrennen. Ist das Gegenüber unsicher, wird Amor unsicher und weiss nicht recht, wie er sich verhalten soll.
Gerade als Junghund war Amor wie ein Bündel Dynamit, das jede Gelegenheit nutze, um zu explodieren.
Und genau das ist es, was mir durch Amor bewusst gemacht wurde: Energien sind da. Nervensysteme gleichen sich tendenziell im unbewussten Zustand immer an. Oder aber, das Nervensystem kann bewusst gespürt und dadurch gesteuert werden. Diese Schwingungen, oder man könnte es auch Erregung des Nervensystems nennen, gilt es wahrzunehmen. Die Herausforderung ist, dennoch nicht auf jede Energie-Schwingung die von aussen kommt, mit anzuspringen.
Ich habe durch Amor gelernt, die Energien die ich aussende, in bewussten Situationen zu kontrollieren. Das ist deswegen gut, weil so ich so Amor oder anderen in meinem Umfeld vermitteln kann, dass keine Gefahr droht und alles unter Kontrolle ist. Das wirkt deeskalierend.

Ängste und Emotionen – Auch als Höhlenführerin und NESC-Coach oft ein Thema zum Hinspüren und begleiten
In meiner Arbeit als Höhlenführerin 🦇, NESC-Coach und Vitalstoffberaterin, kommt mir diese, fast tägliche Üben durch Amors Verhalten sehr zugute. Schnell wahrnehmen und bewusst sein, was im Gegenüber gerade da ist, hilft die Situation gut zu stützen. Durch mein aktives Bewusst-sein und meine Nervensystem-Regulation entsteht ein Entspannen in Situationen, die für andere herausfordernd sind. Die Aufnahmefähigkeit der Beteiligten wird durch die Entspannung auch gleich wieder besser. Eskalationen können so bewusst vermieden werden.
Hast du Lust zu lernen und erkennen, wie du dein Nervensystem spüren kannst? Dann nimm dir einfach kurz die Zeit und lese meinen Artikel wo ich die Check-in-Methode erkläre. Unter diesem Link kommst du direkt zum Blogartikel.

P.S. ➡️ und das ist der Link zu allen weiteren Blogartikeln aus Katja’s Blogparade: https://www.katjahammerschmidt.de/zusammenfassung-von-tieren-gelernt
Über mich: Seit 2019 nehme ich Menschen als Petra machts mit, zum «Abenteuer – Gesund – Sein». Meine Intension ist, Möglichkeiten und Hand zu reichen damit Vitalität, Freude, Freiheit, verbunden sein mit sich selbst und anderen sowie auch eine Abenteuerlust wieder gespürt und gelebt werden kann. Gerade dann, wenn alles im Aussen ist, gehe ich mit dir in die Tiefe. Touch ground – erden, wahrnehmen was ist, das setzte ich am liebsten beim «Day out & off» in einer Höhle oder bei deiner persönlichen Vitaldatenanalyse um.
Mehr über mich erfährst du hier!

2 Gedanken zu „Wie ich durch unserem Hund „Amor“ mehr Nervensystem-Regulation geübt habe“
Liebe Petra,
ganz lieben Dank, dass Du meine Blogparade mit Deinem Beitrag bereichert hast.
Ich musste laut lachen, als ich las, was für einen Hund Ihr haben wolltet – also mit welchen Charaktereigenschaften, welche Rasse – und welcher Hund zu Euch gekommen ist. Es ist doch immer wieder so, dass die Tiere uns finden und nicht umgekehrt.
Bei meiner Blogparade sind unglaubliche 16 Geschichten zusammengekommen. Meine Zusammenstellung ist fertig. Schau doch mal rein…
https://www.katjahammerschmidt.de/zusammenfassung-von-tieren-gelernt
Ganz liebe Grüße, Katja
Genau Katja, wir bekommen immer das, was richtig und wichtig ist . Ich schaue gern die weiteren Artikel an, das sind bestimmt wunderbare Geschichten. Vielen lieben Dank für diese schöne Blogparade, Katja!