Kategorie: Gedanken zum Thema

  • Gedanken zu Covid-19, Zertifikaten und Ausgrenzung

    Gedanken zu Covid-19, Zertifikaten und Ausgrenzung

    Beim Schreiben vom Monatsrückblick November 2021 bin ich einmal mehr beim Thema Covid und seinen Auswirkungen hängen geblieben. Weil ich selber nicht jeden Tag über dieses kräftezehrende Thema sprechen, schreiben oder lesen will, ist dieser separate Artikel entstanden.

    Covid-19, Abstimmung und Zertifikate – konfliktgeladene Themen dieser Zeit

    Covid und Zertifikate sind schwierige Themen in dieser Zeit. Wir hatten hier in der Schweiz Ende November 2021 eine Abstimmung dazu. Leider ist es jetzt so, dass Unzertifizierte ausgegrenzt werden. Das heisst, wer kein Zertifikat hat, also nicht geimpft oder genesen ist, darf sich vielerorts nicht mehr in Gebäuden aufhalten. Das bedeutet zum Beispiel, wer kein Zertifikat hat darf zur Zeit im Spital seinen Freund nicht besuchen.

    In meinen Augen macht einfach vieles, das diesbezüglich von Regierungen bestimmt wird, keinen Sinn. Genesene und Geimpfte, die genauso wieder an Covid-19 erkranken, wie auch Überträger von Covid sein können, dürfen sich treffen, Freunde im Spital besuchen und Parties feiern. Das dürfen sie ganz ohne zusätzlichen Tests und teilweise ohne Mundschutz. Und Personen, die mit Tests belegen könnten, dass sie gesund sind, werden ausgegrenzt nur weil sie dieses Zertifikat nicht haben.

    Selber bin ich froh, dass ich den „Käfer“ mit sehr mildem Verlauf hatte und nun mein Immunsystem auch diesbezüglich gut gewappnet ist. Leid tun mir einfach die Menschen, die nun ausgegrenzt werden nur weil sie ein bestimmtes Dokument nicht vorweisen können. Denn ich verstehe jeden, der sich nicht impfen lassen will genauso gut wie jeden, der für sich in der Impfung eine Lösung sieht.

    Fakt wird wohl sein, dass wir auch alle kommenden Jahre immer wieder neue Virus-Varianten haben werden. Genau so wie es auch in all den tausenden von Jahren vor 2019 war. Menschen werden auch weiterhin sterben weil das zum Lebenskreislauf dazu gehört. Ich frage mich hier, wie lange wollen die Regierungen diese Pandemie noch am Leben erhalten? Was würde wohl passieren, wenn die Medien anders rum berichten würden? Wenn sie berichten würden, dass es jetzt weniger wird von Tag zu Tag!? Würde es dann den Menschen vielleicht sogar besser gehen? Würden vielleicht auch weniger Menschen krank werden? Denn es ist bewiesen, dass das in Angst leben grosse negative Auswirkungen auf das Immunsystem hat. Angst schwächt das Immunsystem (was ich dazu im Februar 21 gebloggt habe findest du hier) und gerade dieses braucht jeder Mensch und zwar ein möglichst schlagkräftiges und intaktes.

    Angst und Krankheit liegen nah zusammen

    Traurig ist, dass inzwischen die meisten Menschen leiden. Die einen vor Angst vor einer Ansteckung. Andere vor Angst nicht überleben zu können, weil es finanziell und wirtschaftlich extreme Auswirkungen hat. Andere, weil sie auf der Arbeit durch das C-Thema noch mehr belastet werden. Und wieder andere, weil die Art der Kommunikation und die Massnahmen an vergangene Zeiten erinnern… Ich erinnere mich an meine Schulzeit. Wir wurden im Unterricht darauf aufmerksam gemacht, dass wenn die letzten überlebenden Zeitzeugen aus der Nazi-Zeit gestorben sind, sich so eine Geschichte sehr einfach wiederholen könnte. Die Wiederholung des Szenarios wird dann um ein Vielfaches wahrscheinlicher, weil sich niemand mehr in echt erinnert wie schlimm es war und wie genau es angefangen hatte….

    Kommunikationsart: Propaganda und Manipulation

    Was für mich ebenfalls interessant finde, ist die starke Reaktion vieler Menschen, wenn geäussert wird, dass man durchaus Parallelen sieht zu der Propaganda und der Manipulation aus der Nazi-Zeit. Klar ist es nicht vergleichbar und wollen wir doch hoffen, dass es nie wirklich vergleichbar wird! Dennoch frage ich mich: Warum reagieren Menschen überaus stark auf dieses Thema? Ist es vielleicht, weil sie den Spiegel oder die Wiederholung nicht wahrhaben wollen? Schmerzt oder triggert es jeweils nicht genau dann am Meisten, wenn die Wahrheit darin zu finden ist? ….

    Ich bin sehr froh, dass wir noch Zugang zu anderen Medien haben als nur die Schweizer Medienlandschaft. Dennoch wird die Kommunikation von vielen Staaten seit etlichen Jahren immer propagandistischer geführt. Gerade jetzt werden die Menschen manipuliert, damit sie ihre eigenen inneren Werte verlassen und gehorchen. Wenn man nicht mit dem Strom schwimmt, wird man als unsolidarisch angeprangert. Es wird quasi verlangt, dass wir unsere Eigenverantwortung aufgeben und gegen unsere Werte handeln. Viele Vertrauen den Staatsführern. Persönlich denke ich, Macht und Geld ist den allermeisten näher als die Liebe zum Mitmenschen.

    Ich hoffe sehr, dass in Europa die Meinungsfreiheit und Entscheidungsfreiheit bestehen bleibt und wir auch in Zukunft entscheiden dürfen, was wir in unseren Körper lassen und was mit unserem Körper passieren darf. Werfen wir doch nur einen Blick nach China, der in absehbarer Zeit wohl neuen Weltmacht. Dort sehen wir gut, was unter gewissen Umständen möglich ist.

    Ausgegrenzt werden hinterlässt Spuren

    Das die Ausgrenzungen wieder auf ein klitzekleines Minimum zurück gehen, das hoffe ich sehr. Aus eigener Erfahrung weiss ich, was es mit einem machen kann, wenn man als Kind durch andere ausgegrenzt wird. Zum Beispiel wenn man nicht die üblichen hauptsächlichen Trends mitmacht (oder mitmachen kann). Damals war es nicht das Maskentragen-Thema sondern nur das „anders“ sein, was gereicht hat. Heute stehen die Kinder oft zwischen den Fronten. Wem sollen sie gehorchen? Der Mutter, die weiss, dass ihr Kind sonst schon Sauerstoff / Konzentrationsprobleme hat und die sich um die Gesundheit ihres Kindes sorgt? Oder doch lieber den Weg des geringeren Widerstandes gehen? Einfach damit man nicht auffällt und nicht ausgegrenzt oder gehänselt wird.

    Wir werden sehen, was die Zeit bringt…

    Wir werden sehen, ob und wann wieder pandemielos gelebt werden darf… Zur Zeit ist noch kein Ende in Sicht. Es ist auch nicht abzuschätzen was für Auswirkungen die verschiedenen Regierungsbestimmungen auf unsere Leben in ferner Zukunft haben werden. Mein Gefühl sagt mir, das freie sich auf dem Planet Erde bewegen dürfen, ist Geschichte. Die Möglichkeiten uns Menschen zu tracken und zu orten sind so vielfältig geworden. Es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis das ganz normal gegen uns verwendet werden darf und dann auch ganz alltäglich verwendet wird.

    Wir werden sehen, was auch diesbezüglich die Zeit uns bringt…

     

     

  • „Mein Doktor sagt: Nahrungsergänzung brauchen Sie nicht.“ – warum genau diese Worte mich so wütend machen!

    „Mein Doktor sagt: Nahrungsergänzung brauchen Sie nicht.“ – warum genau diese Worte mich so wütend machen!

    „Mein Doktor sagt, wenn ich vielseitig esse reicht das für die Nährstoffversorgung.“ Grrrrrr, innerlich macht mich dieser Satz einfach wütend. Natürlich versuche ich bei solchen Aussagen von lieben Menschen nicht gleich voll durchzustarten. Denn ich weiss: gewonnene Diskussionen sind oft verlorene Freundschaften.

    Wieviel lernen Ärzte über Ernährung in ihrer Ausbildung?

    zwei Ärzte
    … weil sie nichts über Ernährung gelernt haben!

     

    „Was lernt ihr alles über Ernährung?“ Das habe ich eine Bekannte, die inzwischen praktizierende Ärztin ist, vor fünf Jahren gefragt. Damals war sie in ihrem letzten Studiumsemester. Ihre Antwort war: „in der Säuglingspflege hatten wir dazu ungefähr vier Stunden Unterricht.“ Echt jetzt!?

    Kein Wunder empfinden es viele Ärzte als Zeitverschwendung, sich über dieses Thema mit dem Patienten auszutauschen. Viel besser wäre, wenn der Arzt den Patienten an eine Fachperson weiter verweisen würde. Das wäre der perfekte Weg. Nicht ok finde ich, wenn der Arzt den Patienten zwischen den Zeilen spüren lässt, dass er dieses Thema als unwichtig abhandelt. Quasi: was Arzt nicht kennt oder weiss ist schliesslich unwichtig. Klar sind Ärzte auch Menschen wie wir und reagieren deshalb wie viele von uns: unbekannte Gebiete werden vorzugsweise als nicht existent, unwichtig, nebensächlich und nicht sonderlich relevant abgetan.

    Dieser Fakt, dass Ärzte in ihrer Ausbildung so gut wie nichts über Ernährung lernen, beschäftigt mich wirklich sehr. Darum habe ich für diesen Artikel auch noch bei einer lieben, mir bekannten Schweizer Kinderärztin nachgefragt (meine erste Quelle hatte ihr Studium in Deutschland und Spanien absolviert). Ich zitiere:

    „Im Medizinstudium (damals) hatten wir das Thema «Ernährung» per se nicht als Fach. Lediglich am Rand im Rahmen der Biochemie und Patophysiologie. Dann in der Ausbildung lediglich die Ernährungsempfehlungen in Zusammenhang mit der Breieinfuhr und dem Übergang zu Tischnahrung. Wir verweisen dann schnell auf eine Ernährungsberater/in, denn sie sind die Fachpersonen. Was in den letzten Jahren sicher an Interesse gewonnen hat, auch durch Studien, ist die Wichtigkeit vom Mikrobiom und einer gesunden Darmflora.“

    Bemerkung am Rande: diese Kinderärztin ist ungefähr in meinem Alter, also auch noch kei 50 Jahre alt! Das „damals“ der Kinderärztin ist also nicht anders als das „jetzt“ von meiner Bekannten. ☀️ Wenn dich liebe:r Leser:in das Thema Mikrobiom interessiert, dann kannst du dazu mehr in meinen anderen Blogartikel lesen.

     

    Graustichiger, schweinchenfarbiger Teint oder gelbbraun mit dunklen Augenringen, daneben fettleibige Kinder – siehst du sie auch?

    schlappe und müde Menschen
    Schlapp und müde ist nicht normal!

    Ich sehe viele Menschen, deren Gesichtsfarbe ein Mix aus graubraun bis gelb mit dunklen Augenringen ist. Oder andere haben einen eher schweinchenrosa-grauen Teint. Im ersten Fall hat wohl die Leber und andere Organe ihre Mühe durch zu vieles schlechtes Fett. Im zweiten Fall ist wahrscheinlich übermässiger Alkoholkonsum, meistens gepaart mit dem Rauchen, der Grund für eine solche Hautfarbe. Beides widerspiegelt den Trend der Gesellschaft: Konsum und Essen im Überfluss und zur Kompensation. Dieser schlechtere Gesundheitszustand meiner Mitmenschen ist von mir gefühlt und beobachtet. Doch ich weiss, dass sich der Zustand unseres Körpers stark über die Haut zeigt Siehst du diese Menschen auch? Es sind Mitteljunge, damit meine ich unter 50-Jährige, die diese völlig ungesunden Gesichtsfarben haben.

    Häufig kommt es soweit, weil Essen und Alkohol als Kompensation missbraucht werden. Oder als Ablenkung vom inzwischen normal gewordenen Dauerstress! Oft fehlt der positive, wertschätzende und liebevolle zwischenmenschliche Kontakt. Vor allem unter Männern fehlt der ehrliche Austausch und die Kommunikation von Herz zu Herz. Das ist jetzt, in den globalen Corona Jahren, noch schlimmer geworden. Viele von uns kompensieren Fehlendes mit essen. Leider macht aber gewisses Essen einfach süchtig. Vor allem die mit viel Zucker vollgestopften Back- und Frittierwaren sind die schlimmsten. Solch kohlenhydratreiches, mit Transfetten vollgepumptes Essen, ist unbewusst deshalb besonders beliebt, weil mit dem Verzehr bei uns Glückshormone ausgeschüttet werden. Somit beginnt auch dort meistens eine negative Abwärtsspirale. Denn der Verzehr der oben beschriebenen Waren fördert genau die falschen Bakterien im Darm. Da wären wir dann wieder beim Thema Mikrobiom.

    Siehst du die vielen pummeligen, unförmigen Kinder, die dicken Teenager und die schwabbeligen 20-Jährigen? Siehst du, dass ihnen das Bewegen (eigentlich ein natürliches Bedürfnis) keine Freude mehr macht? Weil es nämlich verdammt anstrengend ist die extra zehn oder mehr Kilos durch die Welt zu schleppen! Mich macht diese langsame Verfettung der ganzen Gesellschaft einfach wütend! Und besonders tun mir die Kinder leid! Meistens kommen die kleinen, jungen Menschen nicht mehr aus der Abhängigkeitsspirale raus. Zuerst süchtig nach Junk-Food, Süssem und der ständigen Befriedigung ihrer Gelüste. Später dann als Folge abhängig nach Medikamenten, die ihren inzwischen gestörten Stoffwechsel und die verschobenen Hormonproduktionen auffangen sollen. Oder noch schlimmer: abhängig nach legalen oder auch illegalen Drogen. Abhängig von Mitteln, die ihre Gefühle befriedigen.

     

    Körper am Anschlag – Folge: Depression, Essstörung und Tod

    dicke Kinder beim Arzt
    Dicken Kinder geht es schlecht und wir als Erwachsene sind dafür verantwortlich!

    Leider weiss ich, wie stark diese Jungen ihre Körper schon beanspruchen. Viel zu oft sogar bis an den Anschlag. Meine Kollegin Monika Imhof hat als Naturheilpraktikerin in ihrer Praxis immer wieder Fälle wo Kinder unter 10 Jahren schon mit körperlichen wie psychischen Problemen oder sogar mit Burn-out diagnostiziert sind. Kein Wunder zeigt sich das nicht nur weltweit mit steigenden Diabetes Typ II Zahlen, sondern auch an Stimmungsstörungen, Selbstverletzungen und viel zu oft in Selbstmord. Das alles führt zu einer traurigen Tendenz: zu immer mehr Medikamenten im jugendlichen Alter und bei jungen Erwachsenen. Und jedes Medikament, wie z.B. auch die Anti-Baby Pille, ist ein massiver Nährstoffräuber.

    Das bedeutet, Personen die Medikamente einnehmen müssen, benötigen nicht nur die empfohlenen 5-7 Portionen Gemüse und Früchte pro Tag. Sondern sie benötigen pro Medikament eine Portion mehr. Wobei die Portion der Grösse der offenen Hand der betroffenen Person entsprechen sollte. Pro Tag bedeutet auch, was heute nicht gegessen wird, muss morgen nachgeholt werden damit Mensch gesund bleibt. Mal ehrlich, wer schafft das? Und vor allem, wer schafft das jeden Tag und kann das gegessene auch so gut verdauen, dass es keine Blähungen gibt? 💨

    Fakt ist, die meisten Menschen sind im Schnitt bei 3 Portionen. Das bedeutet auf Dauer ein Manko an Vitalstoffen. Dieses zuwenig schafft wiederum die Grundlage für ein schwaches Immunsystem, Entzündungen und andere Krankheiten.

     

    Ist das Gesundheits- oder Politsystem schuld am allgemein schlechteren Gesundheitszustand von uns Menschen?

    Ich meine ja! Ich sage: wir haben in der Schweiz zu viele Politiker, die in irgendeinem Verwaltungsrat sitzen und somit nicht neutral entscheiden können. Damit meine ich diesbezüglich vor allem die Pharma-, Zucker- oder Lebensmittelindustrie. Jeder dieser Zweige will mehr Konsum, Umsatz und Gewinn. Keiner will die Menschen tot. Viel mehr Geld spült es in die Kassen wenn die Menschen bedürftig nach ihren Produkten sind. Kein Wunder werden weder das Gesundbleiben, die betriebene Prävention noch die Eigenverantwortung genügend akkreditiert oder steuerlich begünstigt.

    Leider höre ich nur immer wieder: „Die Medikamente werden mir bezahlt. Deine vorgeschlagene präventive, gesunde Ernährungsumstellung mit Unterstützung von Vitalstoffen muss ich selber zahlen. Deshalb lass ich die Umstellung bleiben. Der Doktor wird mir dann schon weiter helfen, wenn es noch schlimmer wird. Und das zahlt dann sogar die Krankenkasse.“

    Finanziell verstehe ich dieses kurzfristige Denken. Ich steckte vor ca. 15 Jahren selber in einer schwierigen Situation. Mental und finanziell am Anschlag musste ich eine Lösung finden, wie ich meine Gesundheit wieder auf Vordermann bringen konnte. Auch war mir damals schon bewusst, dass wenn ich nicht jetzt in meine Gesundheit investiere und gewisse Prävention betreibe, würde ich weder jetzt noch später Lebensqualität haben. Sondern, dass es mich später wahrscheinlich noch sehr viel mehr Geld kosten würde. Weil ich dann nicht nur Geld sondern auch Lebenszeit in meine Krankheiten stecken müsste.

    Ich will jetzt eine gute Lebensqualität und einen fitten, gesunden Körper und Geist. Und ich will auch in 30 Jahren, also mit gegen 80, einen fitten und gesunden Körper und Geist. Denn im Alter habe ich dann noch mehr Zeit das Leben zu geniessen. 😎 Auch dann will ich meine Lebenszeit nicht von Krankheit beeinflussen lassen. Und ich mag schon gar nicht jeden ersparten Rappen oder Cent für die Symtom- und Schmerzbekämpfung ausgeben.

     

    Ihr Menschen werdet vor vollen Tellern verhungern!

    Häuptling spricht
    Menschen werden vor vollen Tellern verhungern

     

    Erinnerst du dich an „Der mit dem Wolf tanzt“? Ein Spielfilm über damals noch so genannte „Indianer“, Weisse und einen Wolf. Worauf ich hinaus will: schon vor etwa 25 Jahren kam mir dieses Zitat eines  Häuptlings eines amerikanischen Ureinwohnerstammes zu Ohren:

    „Sie werden vor vollen Tellern sitzen und trotzdem verhungern“

    Als ich nach diesem Zitat gegoogelt habe, bin ich über einen anderen Blogbeitrag gestolpert. Herr Baum beschreibt sehr ausführlich was ich auch empfinde. Hier meine drei wichtigsten Punkte:

    • Trotz Essen und Konsumgütern im Überfluss sind wir in mindestens drei Punkten mangelernährt: erstens an Vitalstoffen! Weil wir unsere Böden bereits ausgepresst und mit viel Kunstdünger und Spritzmittel vergiftet haben. Dazu kommt, dass das meiste Obst und Gemüse noch vor dem letzten Reifungsprozess geerntet wird. Somit ist nur ein Teil der noch möglichen Inhaltsstoffe enthalten (Vitamine werden erst in der letzten Reifungsphase gebildet). Geschweige denn vom Vitaminschwund, der durch langes Lagern, den Transport und das Liegen in unserem Kühlschrank einfach unaufhaltsam passiert.
    • zweitens an Mitgefühl und Empathie! Weil Menschen nur für sich schauen und meinen, ihr leeres Inneres sei mit Konsumgütern zu füllen. Dabei macht uns das auf sich selber konzentriert sein nur noch einsamer und wir fühlen uns alleine. Wobei das wiederum völlig surreal ist. Denn wir sind alle miteinander verbunden. Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht. Also auch der Banker mit dem übelriechenden Obdachlosen oder das ärmlich gekleidete und etwas ausgegrenzte Migrantenkind mit der beliebten Musterschülerin…
    • drittens an Eigenliebe! Weil Menschen die Verantwortung für sich nicht wahrnehmen! Damit meine ich: unsere Gesundheit, unser Leben und unser Glück liegt in unserer Eigenverantwortung. Es liegt an uns, was wir einkaufen und welche Nachrichten und Social Media wir konsumieren. Wir entscheiden mit welchen Menschen wir den Umgang pflegen. Wir bestimmen wie wir unsere Familien und Mitmenschen behandeln und wie wir uns von ihnen behandeln lassen wollen. Wir entscheiden uns, was für Gedanken wir denken und was wir aussprechen.

    Ich bin der festen Meinung, wir Menschen sind unser eigenen Glückes Schmied. Das heisst, dass alles was da ist dafür existiert, damit wir uns entwickeln können.

    Glaub mir, ich war auch schon so weit, dass ich dachte: noch einen Schritt weiter nach aussen und ich hätte meine Ruhe. Alles sich geplagt fühlen wäre endlich vorbei, wenn ich jetzt (am Berg) abstürzen würde….. Gewisse Stimmen sagen, ich sei eine alte weise Seele. Vielleicht habe ich damals deshalb gewusst, dass abstürzen keine wirkliche Lösung ist.

    Ich spüre einfach, dass folgendes stimmt: jeder kommt immer und immer wieder an den selben Punkt im Leben, bis diese Lernaufgabe kapiert und gelöst ist. Wir leiden, damit wir daraus lernen können. Und wenn wir es in diesem Leben nicht packen, dann haben wir vielleicht die Möglichkeit im nächsten genug weise zu werden und es dann zu lernen. Nur drumherum führt kein Lösungsweg.

    Wenn du dich mit mir über das Gesundsein oder -werden oder auch einfach über das Leben unterhalten möchtest, darfst du dich gerne für ein 30′ kostenloses Erstgespräch melden. Ich freue mich auf unser kennen lernen. ☀️

  • Aprilscherz – warum wir unser Haus doch nicht schwarz gestrichen haben

    Aprilscherz – warum wir unser Haus doch nicht schwarz gestrichen haben

    Task fulfilled, gestern ging mein erster Aprilscherz online. Ein grosses Dankeschön geht hier an die Ideengeberin, Buddy Ingrid Holscher aus The Content Society und an Kai Zumkemi für die Fotos und deren Bearbeitung. Ohne euch wäre ich erstens nicht auf die coole Idee gekommen und zweitens hätte es mit der Umsetzung gehapert.

    Was dennoch alles wahr ist zum Thema Farbe und zu uns:

    Ammenmärchen: Weiss = weit oder Schwarz = drückend

    Weiss macht weit, ist das so?

    Über viele Jahre wurden wir gelehrt, dass weisse Decken den Raum höher wirken lassen. Oder dass es sogar den Effekt verstärkt, wenn zusätzlich zur Decke auch etwas vom oberen Bereich der Wand mit gestrichen wird. Natürlich habe auch ich das geglaubt. Schliesslich habe ich diese Aussage ausser aus dem Mund vom Lehrer auch in Fachzeitschriften gelesen. Seit einigen Jahren besuche ich regelmässig Aus- und Weiterbildungen zum Thema Farbe. Inzwischen habe ich meine Meinung revidiert und zwar, weil ich genug Beispiele gesehen habe, die die alte Annahme als nicht richtig zeigen.

    Angefügt habe ich ein Modellbild. Das ist eines der Beispiele die ich meine. Im rechten Bild kommt mir die Decke optisch ganz klar entgegen. Wie nimmst du das Beispiel wahr?

    Modell kt color®
    Weiss an der Decke = Wirkung
    Modell und Bild: kt color®
    Schwarz wirkt drückend, stimmt das?

    Wenn weiss nicht weitend ist, sondern dem Auge entgegen springt, was passiert dann mit den dunklen Farben? Ganz einfach: sie lassen das Element in den Hintergrund rücken. Mit diesem Wissen und passenden Farben können wir effektiv kleine Räume und auch schmale Gänge optimieren. Wir können mit dunklen oder dunkleren Tönen optische Tiefe schaffen und wie gesagt, auch Elemente in den Hintergrund rücken.

    Klar wird die Farbe Schwarz in Räumen eher selten verwendet. Es braucht eben schon auch eine Portion Mut diese einzusetzen. Oft auch deshalb weil wir  zu Schwarz verschiede Assoziationen haben, z. B. dass in unseren Breitengraden Schwarz als Farbe für Trauer steht. Nichts desto trotz, gibt es so viele herrliche Nuancen von Schwarz. Speziell die Farben mit den Naturpigmenten aus der kleinen Handmanufaktur von Katrin Trautwein, schimmern und leuchten wie es eben nur natürliche Pigmente vermögen. Zum Beispiel deren tiefdunkles Blauschwarz vermag die Flächen völlig samtig und tief wirken lassen. Oder eine dunkle Wandfarbe bringt die davor stehenden Elemente erst richtig gut zur Geltung.

    dunkle Wand bringt davor stehendes zur Geltung
    dunkle Wand bringt davor stehendes zur Geltung
    Foto und Modell: ktcolor®

    Aus diesen Gründen ist unser Haus schwarz: was ist wahr? durchgestrichen = frei erfunden, normal Schrift = ist so, kursiv = wäre wohl wirklich so

    1. Wir haben unser Haus aussen schwarz streichen lassen, damit es weniger auffällt. Wie erwähnt lassen dunkle Farben das bemalte Element in den Hintergrund treten. Das wiederum spiegelt die Persönlichkeiten der Bewohner.
    2. Auf schwarz zeichnen sich die Luft- und Regenverschmutzungen weniger ab als in hellen Tönen.
    3. Mit der gewonnen Wärme können wir gleich zwei Fliegen auf einen Schlag fangen: im Winter Heizkosten sparen, im Sommer das Wasser aufheizen.
    4. Ich als Farbdesignerin und der Sohn meines Partners als angehender Architekt, lieben schwarz und die verschiedenen Nuancen davon.
    5. Als ehemaliger Grufti (Gothik & New Wave Musik Liebhaberin) gibt es mir einfach ein Gefühl von Heimkommen.
    6. Höhlenforschen ist das Hobby von meinem Partner und mir. Beim Herangehen zum Haus können wir jetzt jeden Tag in unsere eigene Höhle eintreten.
    kleine Pause nach Höhlentour
    kleine Pause nach der Höhlentour

    Das Höhlenforschen und Höhlenbegehen ist bestimmt nicht jedermanns Sache und das ist gut so. Dennoch hoffe ich mit meinen Ausführungen dem einen oder anderen Mut zu etwas mehr, auch dunkler, Farbe gemacht zu haben.

    Das Leben is(s)t bunt ☀️ Petra machts Gmb

  • Warum wir unser Haus schwarz gestrichen haben

    Warum wir unser Haus schwarz gestrichen haben

    Als ausgebildete Farbdesignerin mache ich mir täglich Gedanken zu Farbe. Wie Farben räumlich wirken und uns Menschen immer wieder aufs Neue beeinflussen, ist einfach phänomenal. ☀️

    Ammenmärchen: Weiss = weit oder Schwarz = drückend

    Weiss macht weit, ist das so?

    Über viele Jahre wurden wir gelehrt, dass weisse Decken den Raum höher wirken lassen. Oder dass es sogar den Effekt verstärkt, wenn zusätzlich zur Decke auch etwas vom oberen Bereich der Wand mit gestrichen wird. Natürlich habe auch ich das geglaubt. Schliesslich habe ich diese Aussage ausser aus dem Mund vom Lehrer auch in Fachzeitschriften gelesen. Seit einigen Jahren besuche ich regelmässig Aus- und Weiterbildungen zum Thema Farbe. Inzwischen habe ich meine Meinung revidiert und zwar, weil ich genug Beispiele gesehen habe, die die alte Annahme als nicht richtig zeigen.

    Angefügt habe ich ein Modellbild. Das ist eines der Beispiele die ich meine. Im rechten Bild kommt mir die Decke optisch ganz klar entgegen. Wie nimmst du das Beispiel wahr?

    Modell kt color®
    Weiss an der Decke = Wirkung
    Modell und Bild: kt color®
    Schwarz wirkt drückend, stimmt das?

    Wenn weiss nicht weitend ist, sondern dem Auge entgegen springt, was passiert dann mit den dunklen Farben? Ganz einfach: sie lassen das Element in den Hintergrund rücken.

    Diese Tatsache haben wir uns zu Nutzen gemacht, als wir uns für die neue Fassendenfarbe entschieden haben. Wir wollten unser Haus einfach mehr in den Hintergrund rücken lassen. Seht selber….

    vorher: Haus in Hellgrau, Foto: Kai Zumkemi
    vorher: Haus und Detail in Hellgrau, Foto: Kai Zumkemi
    nachher: Haus in schwarz, Foto: Kai Zumkemi
    nachher: Haus und Detail in Schwarz, Foto: Kai Zumkemi

    Aus diesen Gründen ist unser Haus schwarz:

    1. Wir haben unser Haus aussen schwarz streichen lassen, damit es weniger auffällt. Wie erwähnt lassen dunkle Farben das bemalte Element in den Hintergrund treten. Das wiederum spiegelt die Persönlichkeiten der Bewohner.
    2. Auf schwarz zeichnen sich die Luft- und Regenverschmutzungen weniger ab als in hellen Tönen.
    3. Mit der gewonnen Wärme können wir gleich zwei Fliegen auf einen Schlag fangen: im Winter Heizkosten sparen, im Sommer das Wasser aufheizen.
    4. Ich als Farbdesignerin und der Sohn meines Partners als angehender Architekt, lieben schwarz und die verschiedenen Nuancen davon.
    5. Als ehemaliger Grufti (Gothik & New Wave Musik Liebhaberin) gibt es mir einfach ein Gefühl von Heimkommen.
    6. Höhlenforschen ist das Hobby von meinem Partner und mir. Beim Herangehen zum Haus können wir jetzt jeden Tag in unsere eigene Höhle eintreten.
    kleine Pause nach Höhlentour
    kleine Pause nach der Höhlentour

    Habe ich dich inspiriert? Was denkst du darüber? Kontaktiere mich doch spätestens dann, wenn auch dein Leben bunt werden darf. 😁

    Das Leben is(s)t bunt ☀️ Petra machts GmbH

  • Grey is beautiful!? – Gedanken zu Grau als Farbe und grauen Haaren

    Grey is beautiful!? – Gedanken zu Grau als Farbe und grauen Haaren

    Bei unseren wöchentlichen Cobloggings rief Renate Schmidt zur Blogparade „Grey is beautiful“ auf. Nachdem sie den Artikel „Graue Haare im Business – zu alt oder schon Rollenmodell“ schrieb und wir so drüber diskutierten, stelle ich fest: das Thema graue Haare triggert mich.

    Das erste Mal hab ich mich vor ein paar Jahren ertappt beim Denken: diese so attraktive Frau ist nun voll ergraut, strahlt zwar immer noch herrlich, doch etwas irritiert mich. Sofort, beim Treffen damals, gratulierte ich von Herzen für ihren Mut, grau zu sein. Ich fand das stark und finde es noch heute stark. Übrigens strahlt diese Frau noch immer und ist auch heute in oben grau noch unglaublich attraktiv.

    Was war es, was mich damals irritierte und was ist es, was mich heute triggert?

    Soziale Kontakte helfen beim Antworten finden – auch bei grauen Haaren!

    Warum finden wir, dass graue Haare bei Männern attraktiv und sexy sein können, das gleiche bei Frauen einfach nur alt aussieht? Klar gibt es die paar wenigen Ausnahmen (ich kenne genau zwei Frauen davon persönlich 😊). Doch generell finde ich, es stimmt. Was ist es also, das mich triggert? Und warum färbe ich meine Haare nicht?

    Beim einem Gespräch wurde es mir klar (gemacht). Die Diskussion fand bei uns zu Hause statt. Mit dabei war auch ein Mann aus der Generation Z (also ca. 22 Jahre alt)….

    Es hängt mit unserem Urtrieb, der Fortpflanzung zusammen. Ein Mann mit gut erhaltenem Körper, aber ergrautem Haupthaar, könnte dennoch ein wunderbarer Vater für Kinder werden. Biologisch in den meisten Fällen kein Problem, jedenfalls früher, als generell die Spermaqualität besser war. (Bei diesem letzten Satz drücken leider meine Erfahrungen bei den Gesundheitsberatungen durch. Doch das Thema Fruchtbarkeit, Vitalstoffe und Alter werde ich bei einer anderen Gelegenheit verbloggen.)

    Bei uns Frauen ist es meistens so, dass wenn die grauen Haare kommen, die Fruchtbarkeit bereits abnimmt. Die Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Das bedeutet einfach zusammengefasst: Mann und Frau sehen eine ergraute Frau und betrachtet einen Menschen. Im Gegensatz zu: Mann und Frau sehen eine nicht ergraute Frau —> beim Mann meldet sich der Fortpflanzungstrieb —> Frau sieht Mitbuhlerin (geschieht bei Mann und Frau meist unbewusst).

    graue Haare ein Zeichen vom Altwerden
    graue Haare ein Zeichen vom Altwerden

    Im idealen Fall, und in den zivilisierten Gegenden der Welt, sieht der Mann in erster Linie auch dann noch einen Menschen vor sich, wenn er eine attraktive, nicht graue Frau sieht.

    Ja so hart das klingt, so hart ist es auch. Natürlich, aber halt doch einfach der Lauf der Natur. Das ist es also was, mich getriggert hat: der Fortpflanzungstrieb. Wir Frauen werden damit einfach viel früher und viel konkreter konfrontiert.

    Haare färben um auf dem Heiratsmarkt zu bleiben, funktioniert das?

    Meine Meinung: wahrscheinlich schon. Jedenfalls für eine gewisse Zeit. Denn der ganze Körper und das Wesen jedes Einzelnen widerspiegelt die Vitalität, nicht nur die Haarfarbe. Doch eben, die Farbe der Haare gehört zum Eindruck. Nicht ohne Grund sagt man auch, der erste Eindruck zählt.

    Wir Menschen sind Wesen, die das Optische wichtig nehmen. Sonst wären wir in der Evolution nicht soweit gekommen. Damit meine ich, dass es schon in der Steinzeit wichtig war zu sehen, welche Beeren idealerweise gepflückt und gegessen werden können.

    Petra, färbst du wieder deine Haare?

    Grins, nein! Wer mich schon länger kennt weiss, dass ich in der Zeit vor meinem 20 Lebensjahr alle Farben und Muster als Haare auf meinem Kopf getragen habe. Die Farben, die ich nicht hatte, hab ich dann bis zu meinem ca. 30 Lebensjahr nachgeholt. Früher trug ich auch oft kurze Haare. Seit etwas zehn Jahren nur noch lang und mit Silberfäden verziert. Ja, ich weiss, dass meine Fortpflanzungszeit vorbei ist und ich deshalb auch wieder kurz schneiden könnte (selbstironisch betrachtet, dennoch Tatsache) 😁.

    Mir gefallen bei vielen Frauen, speziell auch bei zwei meiner Schwestern, die Variante mit den blonden Strähnen. Bei beiden sieht das sehr schön aus und die grauen Haare fallen so gar nicht auf. Doch ich bin einfach nicht der blonde Typ (auch schon probiert) 😁. Neben dem Zeit-, Geld-, Haaransatzfaktor ist es mir auch wichtig, dass meine Haarfarbe zu mir passt. Ich finde, das tut sie. Auch wenn es langsam grauer wird auf meinem Kopf. Vielleicht mag ich deshalb die Farben in der Umgebung so sehr. Seih es in der Natur oder bei den Einrichtungen.

    Die Farbe Grau und wie es funkeln kann

    Farben im Raum
    Farben im Raum

    Gerade gestern habe ich mich bei einem Farbseminar wieder weiter gebildet. Einiges repetiert, etliches dazugelernt und viel Inspiration getankt. Vorne weg: Grau ist nicht gleich Grau und Farbe ist nicht gleich Farbe. Warum das so ist? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel welche Materialien verarbeitet werden. Hat das erdige graubraun echte Naturpigmente, vielleicht sogar echte Umbra Erde drin? Oder wird das grau aus dem industriellen Russchwarz gewonnen, welches mit weisser Abtönpaste, gemischt mit braun, zu diesem braungrau gemacht wird? Nur echte, natürliche Pigmente können das Licht so herrlich reflektieren wie wir es gerne sehen und als natürlich wahrnehmen.

    Die Lichtreflektion ist für uns Menschen auch deshalb wieder wichtig, weil dann unsere Wahrnehmung zur Realität passt. Die Natur draussen funkelt, schimmert und wirft permanent Schatten. Dadurch können wir räumliche Gegebenheiten besser differenzieren und sehen. Das wiederum hilft bei unserer natürlichen Reaktion, dem unmittelbaren sich orientieren beim Raumbetreten und auch beim Raumverlassen.

    Farbe mit Naturpigmenten und Tiefenwirkung
    Farbe mit Naturpigmenten und Tiefenwirkung

    Platte Farben, so wie die meisten hochindustriell hergestellten Farben unter dem Mikroskop scheinen, haben keine bis wenig Reflexion. Noch verwirrender wird es, wenn dann doch mal Reflexionen da sind. Diese wird nicht vom natürlichen kristallinen Elementen widergestrahlt, sondern von Plastik. Ein weiterer Punkt ist, dass jegliche Farben in der Natur quasi bunt sind. Das heisst, sie sind immer ein Gemisch. Zum Beispiel jedes grüne Blatt trägt irgendwie auch ein bisschen seiner Komplementärfarbe in sich. Bei diesem Beispiel wäre das ein Hauch Rot.

    Viele graue Wandfarbtöne die richtig funkeln, findet man bei der kleinen Farbmanufaktur kt color®. Ob Mondgrau, Stahlgrau oder das hübsche klare Dämmergrau, da sieht man, dass grau eben lebt. Anders gesagt: wie lebendig und bunt Grau wirken kann. Diese Farben werden von einer unglaublichen Expertin kreiert und von Hand gemischt. Die Expertin und ihr Team sind sowohl voll am Trend bei aktuellen Modefarben die dann in den Wohnbereich gelangen, wie auch mit der geschichtlichen Aufarbeitung von verwendeten Farben. Respektive von strahlenden Farben die alte Grössen wie Eileen Grey oder Le Corbusier verwendet haben.

    Fazit: Was gut und schön ist, wird gerne kopiert. Leider erreichen billige (Erdöl/Plastik) Kopien nie und nimmer die gleiche Strahlkraft oder ähnlich schöne Tiefenwirkungen mit Schattenspiel. Einzigartig ist auch dieses, im Auge samtige Erscheinungsbild, welches dich zum Anfassen verführt… Das erreichen nur Farben mit echten Naturpigmenten.

  • Gedanken zum Thema Angst, Glück, Coronavirus und uns Menschen

    Das Thema Coronavirus beschäftigt mich grad sehr. Respektive die Themen und Auswirkungen die damit verbunden sind. Noch genauer gesagt die Angst, die einige von uns fast zu Zombies macht.

    Warum ich keine Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus habe?

    Gedankensammeln in der Natur
    Kraft tanken in der Natur

    Als Schweizerin kann ich mich zu diesem Zeitpunkt am 24. Februar 2021 nicht beklagen. Denn das Wetter ist schön und ich darf mich draussen frei bewegen und sogar Skifahren. Was für mich eine Selbstverständlichkeit scheint, ist es seit einem Jahr nicht mehr. Schliesslich war das beliebte österreichische Skigebiet Ischgl, vor einem Jahr, DER Hotspot und Superspreader Skiort.

    Persönlich bin ich einfach nur glücklich und dankbar, dass ich angstfrei dem Virus meine Stirn bieten kann. Erstens, das tönt jetzt vielleicht krass, weil ich keine Angst vor dem Sterben habe. Zweitens, weil ich mein Immunsystem seit fast 15 Jahren täglich pflege (letzte Grippe ist auch schon 15 Jahre her). Und drittens, falls es mich erwischen und Langzeitschäden auftreten würden, ich überzeugt bin, dass alles im Leben einen Sinn hat. Respektive es unsere Aufgabe ist, aus allem etwas zu lernen und daran zu wachsen. Ich glaube, zusammen gefasst könnte man das als Gottvertrauen oder als Vertrauen in das grosse Ganze bezeichnen. Oder in den Augen gewisser Menschen wohl auch als Dummheit.

    Manche Menschen nennen es wahrscheinlich Dummheit, nicht auf (Fall) Zahlen und (vermeintliche?) Fakten zu vertrauen. Ist es wirklich Dummheit wenn man sich nicht durch Angstmacherei manipulieren lässt? Und ist es wirklich Dummheit, sich beide Seiten anzuhören und dann seinem Gefühl zu folgen? Aus Erfahrung kann ich sagen, damit eckt man oft an.

    Was mir, im Zusammenhang mit dem aktuellen Virus, Angst macht

    • Angst macht mir, dass zur Zeit viele Menschen unmittelbar und krass reagieren. Ich nehme viel Gehässigkeit, verurteilende Reaktionen und tötende Blicke war. Zum Beispiel dann, wenn jemand im Laden oder in der Menge keine Maske trägt. Sie fragen sich nicht zuerst, ob es vielleicht aus gesundheitlichen Gründen ist. Sie reagieren einfach auf ihre Gefühle. Warum kommt so viel Gehässigkeit zum Vorschein? Ist es die eigene Angst, das Ego oder der Polizist in uns?
    • Angst macht mir, wenn sich Familienmitglieder und Freunde voneinander abwenden, weil die Einen das glauben und die Anderen etwas anderes. Zum Beispiel: der Staat will unser Bestes versus der Staat beschneidet uns in unserer Freiheit. Hier platziere ich für dich, liebe/r  Leser/in einen Link zum Blogartikel von meiner Kollegin Claudia Scholz. Sie wohnt in der Nähe von Berlin und beschreibt ihre persönliche Erfahrung, auch zum Thema Angst, Corona und die Auswirkung auf ihre Familie. Ich finde es als Schweizerin sehr interessant, einige Einblicke ins deutsche Leben und dem Coronathema zu erhaschen. Danke dir herzlich dafür, Claudia!
    • Angst macht mir, dass Menschen, die ihre Meinung kundtun, sofort als Verschwörungstheoriker abgestempelt werden. Stillschweigen ist in. Genauso in ist es, Personen, die kritisch denken, als Verschwörungstheoretiker abzustempeln. Das kommt mir vor wie früher in der Schule. Echt! Zu unserer Zeit brauchte es auch immer einen, der ausgeschlossen werden konnte. Einen, der von den Anführer als doof, als Feindfigur ausgerufen wurde. Einen, gegen den man gemeinsam gemein sein konnte. Und wenn man nicht mitmachte, wurde man auch verstossen. Das macht mir Angst. Denn ich weiss aus eigener Erfahrung, wie gefährlich das ist.
    • Angst macht mir mein Gefühl, dass die Presse zu wenig kritisch und nicht neutral berichtet. Nicht nur in Bezug auf das Virusthema spüre ich, dass da was nicht in Ordnung ist. Pressefreiheit und neutrales Berichten wäre eine so wichtige und gute Sache….
    • Angst machen mir viele Politiker auf dieser Welt. Angst deshalb, weil sie Verwaltungsratsmandate oder ähnliche Posten inne halten, die es ihnen erschweren, neutral und für das Wohl aller Menschen, unparteiisch zu entscheiden.  
    • Angst macht mir, dass das Geld die Welt regiert und nicht die Liebe. Doch ich wäre nicht ich, wenn ich nicht daran glauben würde, dass wir unseres eigenes Glückes Schmied sind und am Ende alles etwas Gutes hat.

    Glücklich sein – darf man das zu Coronazeiten?

    Vielleicht habe ich auch einfach Glück. Glück, mit einem gefühlt gesunden Menschenverstand geboren worden zu sein. Glück, keine ängstliche Person zu sein. Glück und genug Mut, um meinen eigenen Gedanken und Gefühlen zu vertrauen und danach zu handeln. Denn ist es nicht so, dass wir unsere eigene Realität erschaffen? Hier möchte ich etwas zitieren, was für mich ganz viel Wahrheit inne hat:

    Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden zu Gedanken.
    Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.
    Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
    Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.
    Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
    Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

    Quelle: chinesisches Sprichwort

    Glücksein
    Glück ist: zufrieden zu sein!

    Was für mich Glück bedeutet

    Glück bedeutet für mich, frei entscheiden zu dürfen. Eine eigene Meinung haben zu dürfen. Frei meine Meinung äussern zu dürfen. Glück bedeutet für mich, eigensinnig sein zu dürfen und auf meine Gefühle zu horchen und danach handeln zu können. Glück bedeutet für mich, dass ich selber die Verantwortung meiner Handlungen übernehmen darf. Glück hatte ich, in der Schweiz geboren worden zu sein und den Schweizer Pass zu haben. Denn hier darf ich das alles. Und ich hoffe für uns alle auf Glück, dass es auch so bleibt.

  • Motto 2021 – I’m crushing it!

    Motto 2021 – I’m crushing it!

    I’m crushing it –  steht für mich für: Petra ist sichtbar, spürbar und authentisch, und sie zeigt Leidenschaft und ihr Expertenwissen- und können. Das Buch mit dem Titel: crushing it! vom Autor Gary Vaynerchuk hat mich so inspiriert, dass es darum mein Motto für das Jahr 2021 geworden ist. 

    Und weil: I am crushing it – ich zerdrücke es heisst, ist mein Motto auch mein Mutmacher, meine imaginären Feinde zu zerdrücken.

    Was das Motto I’m crushing it, für mich bedeutet?

    Für mich bedeutet das zum Einen, dass ich Dinge erledige, die mir Angst machen und sich unglaublich schwer und schwierig anfühlen. Zum Beispiel: das Anpacken des Projektes Newsletter. Für viele nicht so eine grosse Sache das aufzugleisen, für mich schon. 😊 Ein Danke hier zu Judith Peters für ihre Hilfe. Jetzt heisst es nur noch: umsetzten!

    Zum Andern, sichtbar zu werden. Es braucht meinen ganzen Mut und einen kühlen Kopf sichtbar zu sein. Mutig bin ich zwar, aber kein Digitalnativ (junger Mensch der mit sozialen Medien aufgewachsen ist – der die sozialen Medien aus dem Bauch heraus bedient).  Somit fällt mir das Bedienen dieser Medien noch nicht so leicht wie wohl vielen anderen. Doch wie sage ich immer: Young at Heart – jung im Herz. Jung fühle ich mich definitiv und ich spüre, dass es die heutige Art der Kommunikation ist. Und wer mich kennt weiss, ich habe eine Meinung und tue sie auch gerne kund. 😁 Deshalb muss ich mir selber raten, Petra behalte einen kühlen Kopf!

    Balanceakt Meinungsäusserung –  Öffentlich oder Privat 

    Die Kunst wird jetzt für mich sein, eine Balance zu finden zwischen, was ist Öffentlich und was ist Privat. Schliesslich lässt man Menschen auf Facebook, LinkedIn oder Instagram teilhaben an einem Teil seines Lebens.

    Gerade jetzt, finde ich es schwierig abzuwägen, zu was ich Stellung nehmen soll. In dieser speziellen Zeit mit dem kleinen C und auch dem Thema Impfen herrscht grosse Unsicherheit. Viele Menschen haben grosse Angst und handeln dadurch meiner Meinung nach irrational. Andere Menschen, so finde ich, gehen fast etwas zu légèr mit diesen Themen um. Die Stimmung wird dabei schnell heiss und man wird schnell abgestempelt. Schwupp di wupp und zack –>  landet man in einer Schublade. Weise ist wohl, gerade diese Themen nur im Privaten zu diskutieren wo ein Offenbleiben der Schubladen gewährt ist. Oder einfach dort, wo man auch wieder eine Gelegenheit bekommt in eine andere umplatziert zu werden. 

    Authentisches Auftreten – wie geht das? 

    Von allen Ecken hört man: du musst authentisch sein. Was bedeutet das überhaupt? Ich hab Google gefragt und bin dabei auf guten lehrreichen Bericht von Nicole Alps gestossen. Das ziehe ich daraus: Selbstliebe üben, Selbstwahrnehmung reflektieren, Achtsam sein und die eigene Ethik, seine Wünsche und Bedürfnisse leben, möglichst ohne andere unnötig zu provozieren. Also dann: let’s do it! 

    Expertenwissen zeigen und mein Imposter-Syndrom überwinden 

    Ich bin einfach nur froh, dass ich im 2020 einige für mich extrem wertvolle Onlinekurse und Challenges besuchen durfte. Dabei war auch die Sympatexter Academy die von Judith Peters geleitet wurde. Sie ist für mich ein wirkliches Vorbild geworden. Was sie alles auf die Beine stellt und zum Laufen bringt – da geht echt die Post ab. Dabei glaub ich ihr sofort, wenn sie sagt, sie seih eher die Introvertierte. Bewundernswert, dass sie sich so toll und inspirierend vor der Kamera zeigt und uns ihr Expertenwissen weitervermittelt. Judith hat das Imposter-Syndrom für sich gebrochen, auch hier ist sie für mich ein Vorbild, nebst ihrer grossartigen Schreibe und ihrer Wortgewandtheit.

    In diesem Jahr arbeite ich in der neuen Content-Society weiter mit Judith zusammen. Hier lernen wir, Blogartikel zu schreiben und so mit tollen und schönen Beiträgen, unser Expertenwissen der grossen weiten Welt zeigen. Dazu bekommen wir ganz viele Inputs, wie wir mit diesen Artikeln auch unsere digitale Präsenz ausbauen können, damit wir sichtbarer werden.

    Deshalb heisst es für mich auch im 2021 – let’s blog! – yes I’am crushing this, too!

    Content liefern und Blogartikel schreiben
    Content liefern: Blogartikel schreiben!

    In diesem Sinne: bis bald 

    deine Petra ☀️

     

  • Was bitte soll ein bisschen Farbe an der Wand verändern?

    Stell dir vor: du sitzt am Bürotisch oder im Homeoffice und bist umgeben von weissen Wänden….

    Geschätzte 90% von euch können sich in diesem Moment einfach umsehen.😁 Doch besser ist, die Augen zu schliessen und euch auf das schattige Grau, dass diese weisse Farbe erzeugt, einzulassen….. Wie fühlt sich das an?

    (Deine weissen Wände sind für dich perfekt? – Dann liess einen anderen Blog von mir 🙃!)

    Jetzt, schliess die Augen und stell dir vor: selber Arbeitsort doch deine Arbeitsumgebung ist in einem feinen beige – braun gestrichen… (Z.B. die Farbe eines Sandstrandes am Meer.) Spürst du den Unterschied zu vorhin?

    Ok, vielleicht hast du eine persönliche Abneigung gegen diese eine beige-braune Farbe, dann stell dir ein blau-grau vor (z.B. Die Farbe wie dann, wenn abends die Sonne untergeht und du zu den entfernten Hügel schaust).

    Farben beeinflussen uns. Oft nehmen wir das ganz subtil war. Doch wenn du an die schimmernd gelben Laubbäume denkst, die von der tieferliegenden Herbstsonne angestrahlt werden, spürst du, dass etwas sich verändert. Es passiert nicht nur weil unser Auge das wahrnimmt, sondern auch wenn wir dran denken. Farbe macht etwas mit uns. Farben beeinflussen uns, ob wir das wahrnehmen oder nicht. So ist es auch mit den Farben an den Wänden die uns umgeben.

    Herbst die Jahreszeit der Farbenpracht
    Morgenstund hat Gold im Mund ☀️

    Kannst du dir vorstellen, dass die grauen Schatten, die sich aus den Ecken der weissen Wände ergeben, dich in deinem Tun unterstützen? …. und doch wählen wir meistens weiss. „Das macht man halt so“ denken viele. Ich finde wir können uns mit etwas Farbe so viel Gutes tun, warum sollten wir uns das nicht zu liebe tun? Seidt mutig!

    „Das Leben is(s)t bunt“ – mein Claim und meine gefühlte Lebens – Aufgabe ist es, auch dein und/oder das Leben deiner Angestellten etwas farbiger zu gestalten.

    krass farbige Wände schlagen mir auf den Magen …

    Bitte verstehe mich richtig. Ich meine nicht Farbe, wie z:B. das Hellgrün welches du vielleicht in irgendeinem Kinderzimmer oder Küche schon gesehen hast (grell, stechend). Ich meine Farben die echt und natürlich wirken so wie wenn du in die Natur blickst. Schöne Farben womit die Wände auch nicht „angemalen“ aussehen.

    Persönlich verwende ich bei Farbberatungen am liebsten, die für mich „schönsten Farben“. Diese kt color® Farben werden in einer kleinen Schweizer Manufaktur in der Nähe von Zürich gemischt. Frau Dr. Katrin Trautwein ist für mich „das Masterauge“ und „die Spezialistin“ auf diesem Gebiet. Sie mischt die Pigmente einfach perfekt und einzigartig harmonisch. Es ist eine Kunst, Farben auf solch wunderbare Weise zum Leuchten zu bringen und diese dabei natürlich strahlen zu lassen. Diese Kunst beherrscht die Frau Dr. Katrin Trautwein wie keine Andere. Sogar mit „Schwarz“ bringt sie das hin, in über 15 Nuancen. ☀️

    Sich das in Gedanken vorstellen zu können ist nicht einfach. Genau deshalb gibt es für diese Farben Handmuster. Und mich.😁 Probier’s doch mal aus! Weiss streichen kann man immer wieder. Gerne lade ich dich ein, mich zu kontaktieren um auch „deine Welt“ etwas bunter zu machen 🤗.

    Das Leben is(s)t bunt!