Monatsrückblick

Monatsrückblick Mai 2021- Fondue, Postkartenwetter und Inneneinrichtung

Aussicht auf Urnersee vom Urmiberg aus nach Brunnen, mit Luftseilbanhn und Gleitschirm im Bild

Tja, der letzte so verregnete Mai war anscheinend im Jahr 1994. Das hat der Schweizer Wetter Mann, Thomas Bucheli, uns gemäss Statistik erzählt. Daran erinnere ich mich tatsächlich auch noch. ☔️ Fotos vom Regenwetter hab ich allerdings keine gemacht. Doch Regenwetter bedeutet auch, es ist perfektes Wetter für Fondue essen und Näharbeiten. Und das schlechte Wetter hat mich dann auch beim Vorhangnähen überhaupt nicht gestört 😉. Für die geplanten Ausflugstage habe ich sicherheitshalber sonniges Postkartenwetter bei Petrus vorbestellt… 😉☀️

Fondue – das wärmt von innen wenn’s draussen grausig ist

Genau genommen war es am 1. Mai ein Käsefondue. Ach, wie ich es liebe. Und weil das bei uns im Haus nicht alle gleich gern mögen, hab ich die Gelegenheit spontan genutzt. Damian war ausser Haus beim Tauchen. So konnte ich vor allem auch meinem Vater wieder einmal eine grosse Freude bereiten. Er wünschte sich seit langem ein Fondue mit uns zu essen. Und endlich bekamen wir dazu auch grünes Licht, denn inzwischen ist Dädi zweimal geimpft. So durfte ich ihn das erste mal seit dem Spätherbst 2020 aus dem Altersheim holen. Neben dem Fondue hat er ganz sichtlich genossen einen seinen Urenkel wieder einmal sehen und erleben zu dürfen. Leider habe ich keine Fotos gemacht ausser vom fast leeren Tisch. Und das hab ich nur geschossen um zu besprechen, ob wir noch eine zweites Caquelon (Fonduepfännchen) brauchen.

Tisch mit 7 Teller und Fonduecaquelon
reicht ein Fonduecaquelon für 7 Personen?

 

Vorhänge – für das Ambiente und die Nachbarn 😉

Normalerweise hebe ich bei meinen Vorhangberatungen vor allem folgende Punkte hervor:

  • Raumakustik wird verbessert
  • dadurch verbessert sich das ganze Raumgefühl und alles wirkt ein wenig weicher
  • ohne Vorhänge vor den Scheiben wirken diese nachts wie schwarze, spiegelnde Löcher 
  • Vorhänge vollenden und unterstützen jeden Raum und dessen Bewohner beim guten Wohnfühlen – Wohnfühlen: eine Eigenwortkreation von mir 😁
  • Gardinen können Möbel und Ausstattung vor starker Lichteinstrahlung etwas schützen

In diesem „Wonnemonat“ Mai hätte man durchaus noch folgenden Punkt anfügen können:

  • verschont einen wenigstens optisch vor der nassen und kalten Aussenwelt 🤓

Apropos Vorhänge: der Mai 21 war für Petra machts durchaus ein Vorhangfabrikationsmonat. Ich durfte eine Nachbarsfamilie mit einem neuem Wohnzimmervorhang, oder wie es in Deutschland heissen würde: mit Gardinen, ausstatten. Es ist immer schön zu sehen, dass nach einem längeren Auswahl- und Entscheidungsprozess alles passt. Die Konfektionsart Welle war in diesem Fall etwas Neues und der Entscheid war für die Familie nicht leicht. Umso schöner dann das Feedback, dass es auch Mann und Hund gefällt.

Ein weiterer Punkt, der in der obigen Aufzählung fehlt:

  • Schutz vor neugierigen Blicken der Nachbarn

Das wiederum war der ausschlaggebende Punkt für eine andere liebe Kundin mich anzurufen.

Ich kann ja gut verstehen, dass wenn man in einem Quartier wohnt, manchmal gar nicht anders kann, als einfach schauen. Es ist eine Tatsache, dass unsere Augen Bewegungen schneller wahrnehmen als etwas still Verharrendes. Und wenn das eigene Leben ruhig ist, schaut man vielleicht auch gerne ob es in der Ferne spannender ist. Das gilt auch für die meisten Balkonnachbarn, oft kann man fast gar nicht anders….. Das erinnert mich ganz fest an meine Zeit in Zürich. Doch das ist eine andere Geschichte, die ich gerne ein andermal verblogge. 😊

Persönlich finde ich es dennoch schön, wenn man es gut mit den Nachbarn hat. Oder einander wenigstens vom Sehen her kennt. Ein herzliches Lächeln und einen freundliches „guätä Morgä“ oder „en schönä Abig“ finde ich sehr bereichernd und tut allen Herzen gut. Und durch einen lieben Nachbarn kann man auch so einiges erfahren. 😉 Zum Beispiel wo im Ort man so schöne Vorhänge her bekommt. So durfte ich die Wohnung dieser lieben Dame auf Empfehlung des anderen Nachbarn, dem ich ebenfalls die Gardinen nähen durfte, mit Vorhängen ausstatten.

Designtisch mit Stühlen aus schweizer Manufaktur

In der ersten Maihälfte bekam der Designtisch bei meiner Kundschaft endlich die perfekten Stühle. Den wunderschönen Tisch hatte ich noch vor Weihnachten 2020 ausliefern können. Mit der Auswahl von neuen Stühlen haben wir bewusst zugewartet bis der Tisch im Raum stand. Zuerst wollten wir sehen ob vielleicht die alten Stühle, die ebenfalls bester Qualität sind, doch noch passen. Leider war das nicht der Fall weil die Grössenverhältnisse und das Material der Gestelle nicht harmonierten. Das kam aber nicht überraschend 😉. Denn die bestehenden Stühle waren schon gegen 15 Jahre alt und Design und Möglichkeiten haben sich in der Zeit einfach weiterentwickelt.

Oft ist es nicht ganz einfach, schöne und passende Stühle zu finden. Weil verschiedene Punkte wie Tischhöhe, -grösse, Stuhlhöhe und -breite, Sitzhöhe, Beinfreiheit, Farben, Materialien, Komfort und Preis beachtet werden wollen.

Die Kundschaft hat sich schlussendlich für neue Stühle vom selben Fabrikanten entschieden. Dazu kann ich für alle Seiten einfach nur Komplimente aussprechen. An den Hersteller Girsberger für das tolle Design vom Tisch und den Stühlen. Und den dabei verwendeten edlen und wie immer aussergewöhnlich schönen Rohmaterialien. Zudem Liebe ich deren passgenaue Verarbeitung, absolut tolle schweizer Handwerkskunst. Kompliment auch an meine Kunden für den Entschluss, Schönes mit Schönem zu verbinden und sich für neue Stühle zu entscheiden. So erstrahlt nun das Ganze wie aus einem Guss und alles wirkt wunderbar harmonisch.

Die Lieferumstände für die Stühle waren wegen dem vielen Regen nicht einfach. Natürlich haben wir alles gegeben um die schönen Stücke trockenen Fusses an ihren Standort zu bringen.

Das Ensemble ist richtig schön geworden finde ich. Was meinst du?

schöne Wohnsituation mit Tisch in grauer Eiche und Kernlederstühlen, Designleuchte mit 2 LED Kreisen
Lieferung ist nun komplett: Tische in Eiche grau gebeizt und Stühle in Kernleder auf Metallgestell anthrazit – Swiss Made by girsberger®

Postkartenwetter und innere Aufruhr

Postkartenwetter hatten wir an der Jahresgedenkfeier für unser Mueti (wie wir unsere Mama nennen). Und ich war froh, dass die Sonne wie angekündet dann noch zum Vorschein kam. Morgens um acht hat es nämlich noch geregnet, wie die ganze Woche davor. Halt so wie fast an jedem Tag in diesem Mai. Für mich war die Feier ein guter Anlass wiedermal unseren Vater aus dem Altersheim an einen schönen Ort zu führen und mit der Familie zusammen zu sein. Dieses Zusammenkommen war allerdings mit ganz viel Abstand verbunden. Abstand auch im übertragenen Sinne. Denn leider hat das Coronathema und wer nun geimpft ist oder eben nicht, auch in unserer Familie für etwas Aufruhr gesorgt.

Restaurantbesuch mit vorgeschriebenem Abstand
Restaurantbesuch auf dem Urmiberg mit vorgeschriebenem Abstand

Erstaunt war ich über meine eigenen starken Gefühle. Zu spüren, dass mich dieses C – Thema, der verschiedene Umgang und die verschiedenen Meinungen diesbezüglich so fest durchschüttelt, hat mich in Staunen versetzt. Diese starken Gefühle haben mir aber auch aufgezeigt, dass ich noch nicht so gleichmütig* bin, wie ich es gerne wäre. Ach, ich wünsche mir, dass die ganze Welt mal wieder „normal“ wird. Dass Menschen wieder verstehen, dass das irdische Leben immer mit dem Tod endet. Dass Menschen verstehen, dass Energie nicht stirbt sondern sich einfach umwandelt. Dass Menschen verstehen, dass wir immer dann leiden, wenn wir uns an etwas klammern oder etwas partout nicht wollen. Ich wünsche mir, dass Menschen überall auf der Welt selbständig entscheiden dürfen und dass es wahre Toleranz endlich gäbe.

*Gleichmut ist: Dinge hinnehmen können ohne in Gefühlsextreme zu fallen. Jedenfalls ist das meine Interpretation. Wikipedia meint dazu auch ganz viel. Mir gefällt der Aspekt der unter Buddhismus vermerkt ist.

Aussicht auf Urnersee vom Urmiberg aus nach Brunnen, mit Luftseilbanhn und Gleitschirm im Bild
Traumaussicht vom Timpel nach Brunnen und dem Urnersee. 😁Unser Häuschen ist sogar auch drauf.

Was ist sonst noch so passiert im Mai 21

Die grosse Vitalstofflieferung aus dem Aktionsmonat April ist eingetroffen und inzwischen schon wieder unter lieben Menschen verteilt. Gerne bin ich zu einem Teil mitverantwortlich beim Gesundheitsflächenbrand.

Petra hält Proshapedrink in der Hand und auf dem Tisch sieht man viele Fitlineprodukte
gleich mein Abendessen aus der grossen Lieferung genommen, mhhmmm fein und so praktisch 😋

Das erste mal in meinem Leben habe ich einem freilebenden Biber beim Schwimmen zugesehen. Und zwar war das am schönen Neuenburgersee bei Auvernier. Übrigens, ein wirklich schönes Fleckchen Erde, diese Ecke dort am See. Auch die Schlucht, die der Fluss Areuse sich bei Boudry gebahnt hat: Très merveilleuse!

Amor ist jetzt auch bootsgeprüft und noch mehr Bergbahn erfahren. Zum Monatsende hat endlich das Wetter auf Sommer gewechselt und wir haben deshalb gleich die erste Gelegenheit für eine echte Bootsfahrt genutzt. Mit dem Tauchboot sind wir von Brunnen zur Treib Seestation getuckert. Dort sind wir mit der Standseilbahn nach Seelisberg hoch und nach einem Spaziergang wieder zurück gefahren. Danach auf dem Boot auch mal etwas Gas gegeben. Mit einer feinen Hundswurst als Ablenkung: no problem!

Aussicht auf Juni 21

  • Fertigstellung des vorerst letzten Vorhangauftrages. Das heisst es gibt wieder Platz im Auftragsbuch. 😉
  • Promotion der neuen Aktion mit meinem Liebling: dem probiotischen Joghurt, dem Schönheitsdrink und meinem anderen Lieblingsgetränk für mehr Energie mit B-Vitaminkomplex
  • Höhlenrettungsübung bei unseren italienischsprechenden Kollegen im Kanton Tessin
  • Dienstags ist weiterhin Coblogging Day. Morgens in der Blog Bang Gang und nachmittags mit The Content Society. Beide Coblogging Termine leite ich an.

 

4 Gedanken zu „Monatsrückblick Mai 2021- Fondue, Postkartenwetter und Inneneinrichtung

  1. Liebe Petra, Wunder, Liebe und Wege, so tönt dein Blogartikel. Berührend fand ich, neben der Beschreibung der Begegnung mit deinem Vater, folgende Worte von dir:
    Ach, ich wünsche mir, dass die ganze Welt mal wieder „normal“ wird. Dass Menschen wieder verstehen, dass das irdische Leben immer mit dem Tod endet. Dass Menschen verstehen, dass Energie nicht stirbt sondern sich einfach umwandelt. Dass Menschen verstehen, dass wir immer dann leiden, wenn wir uns an etwas klammern oder etwas partout nicht wollen. Ich wünsche mir, dass Menschen überall auf der Welt selbständig entscheiden dürfen und dass es wahre Toleranz endlich gäbe.
    Möge die Liebe am Ende siegen.
    Renate

  2. Liebe Petra,
    ein schöner Monatsrückblick mit einem coolen Mix aus privatem und beruflichem. Dazu tolle Bilder!
    Auch die Punkte zu den Vorhängen finde ich interessant. Besonders in Hamburg kenne ich viele Leute, die gar keine Vorhänge nutzen. Oder liegt es daran, dass es in meiner Altersgruppe modern ist, keine oder wenig Gardinen aufzuhängen? 😉
    Liebe Grüße
    Ingrid

    1. Liebe Ingrid, danke für deine Worte und es freut mich, dass dir die Bilder gefallen. Betreffend den Vorhängen weiss ich, dass viele Menschen erst spüren das vorher etwas gefehlt hat wenn die schönen Stücke dann angebracht sind. Passende Vorhänge vollenden das Ambiente des Raumes und unterstützen dazu auch die Aussicht nach draussen, sofern das gewünscht ist.

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